Pionierarbeit
Grazerin wird erste Frau Brigadier im Generalstab
Steiermark. Karoline Resch schreibt beim Bundesheer Geschichte: Als erste Frau im Generalstabsdienst trägt die Grazerin den Rang eines Brigadier und übernimmt damit die höchste Funktion von aktuell 355 Soldatinnen in der Steiermark.
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Nachdem sie bereits als erste Frau die Generalstabsausbildung absolviert hatte, bezeichnet sie den erneuten Meilenstein gegenüber "ORF Steiermark" als noch "noch etwas unwirklich". Für sie steht fest: Wer auf Pionierleistungen anderer wartet, riskiert, dass sich nichts ändert – man müsse selbst den Sprung ins kalte Wasser wagen.
Viel Zeit zum Eingewöhnen bleibt Resch nicht, da sie neben der operativen Einsatzplanung maßgeblich an der für 2027 geplanten Wehrdienstreform und der Verlängerung des Grundwehrdienstes mitwirkt.
Fokus auf Wehrdienstreform
Dazu führte sie gegenüber "ORF Steiermark" aus: "Es gilt jetzt aber zuerst nur für die männlichen Staatsbürger, um ihnen das Rüstzeug zu geben, dass sie wirklich am Gefechtsfeld bestehen können." Denn: Die Situation in Europa werde nicht sicherer, so Resch. Sie fügt hinzu, dass es irgendwann in Zukunft "vielleicht auch so weit gehen, dass man sagt, es gibt dann auch eine Verpflichtung für Männer und Frauen, um diese Gleichberechtigung auch voranzutreiben, indem wir sagen, wir haben jetzt wirklich definitiv gleiche Pflichten, da gibt es keine Ausreden mehr mit den gleichen Rechten."
Für die Umsetzung braucht es laut Resch auch die entsprechende Infrastruktur, an der kontinuierlich gearbeitet wird.
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