Gegen Asylquartiere

Floridsdorf: Drei Festnahmen nach FPÖ-Demo

Asyl-Demo in Floridsdorf
© Artner
Nach der Massendemo in Liesing, wurde in Floridsdorf gegen "Massenquartiere" demonstriert.
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Ein Monat nach der Kundgebung gegen ein Flüchtlingsheim in Liesing hat die Wiener FPÖ am Montagabend erneut gegen "Massenquartiere" demonstriert. Rund 450 Menschen nahmen laut Exekutive an der Kundgebung in Floridsdorf teil. Etwa 500 Demonstranten protestierten zeitgleich gegen die FPÖ. Im Anschluss an die Kundgebung nahm die Polizei drei Teilnehmer der FPÖ-Demo fest.

Deutliche Absperrungen

Die Teilnehmer der Kundgebung und der Gegendemo waren durch polizeiliche Absperrungen voneinander getrennt, die Kundgebungen selbst verliefen ohne Zwischenfälle. Erst als sich die FPÖ-Demo auflöste und die Teilnehmer unter "Nieder mit der FPÖ"-Rufen Richtung U-Bahn gingen, kamen die beiden Gruppen einander näher. Drei Teilnehmer der FPÖ-Kundgebung wurden wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und tätlicher Angriffe gegen Beamten festgenommen, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger. Rund 300 Polizisten waren im Einsatz.

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Die Kundgebung der FPÖ richtete sich gegen das Notquartier in der Siemensstraße. Laut Fonds Soziales Wien ist die Unterkunft für rund 600 Personen ausgelegt, derzeit befinden sich 290 Menschen dort.

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