Neue Zahlen

Vermögen: Ab wann Sie zur reicheren Hälfte gehören

Ein rosa Sparschwein steht auf vielen Euro-Geldscheinen vor einem rosa Hintergrund.
© Getty Images
Wie viel Vermögen hat ein durchschnittlicher Österreicher? Der neue Global Wealth Report 2026 der Schweizer Großbank UBS liefert detaillierte Zahlen.
OE24 auf Google bevorzugen

Laut den aktuellen Erhebungen der UBS verfügt eine erwachsene Person in Österreich über ein durchschnittliches Nettovermögen von rund 243.000 Euro. Mit diesem Ergebnis sichert sich Österreich im internationalen Vergleich den 22. Platz, wie "Finanz.at" berichtet. Allerdings wird dieser statistische Durchschnittswert stark von besonders vermögenden Einzelpersonen nach oben gezogen. Dadurch spiegelt diese Kennzahl den tatsächlichen Wohlstand der breiten Bevölkerung nur bedingt wider.

Bedeutend aussagekräftiger für das alltägliche Leben ist das sogenannte Medianvermögen. Bei dieser Berechnung wird die Bevölkerung exakt in zwei Hälften geteilt: Eine Hälfte besitzt mehr, die andere weniger als den angegebenen Wert. Für Österreich liegt dieses Medianvermögen laut UBS bei rund 62.000 Euro pro erwachsener Person. Weltweit reicht diese Zahl für den 27. Rang.

Äußerst aufschlussreich ist der direkte Vergleich mit dem Nachbarland Deutschland. Beim reinen Durchschnittsvermögen liegen die Deutschen mit rund 301.000 Euro pro Erwachsenem noch vor Österreich. Beim Median dreht sich das Bild jedoch komplett um: Während das typische Vermögen in Deutschland bei lediglich 46.000 Euro liegt, kommt der Österreicher in der Mitte auf 62.000 Euro. Das deutet auf eine gleichmäßigere Wohlstandsverteilung hin.

Auch Immobilien zählen zum Vermögen

Für die Analyse berücksichtigt die UBS nicht nur klassische Sparguthaben oder Wertpapiere. In das Nettovermögen fließen auch Immobilien und sonstige Sachwerte ein. Von diesem Gesamtbetrag werden sämtliche Verbindlichkeiten – wie beispielsweise laufende Wohnkredite – direkt abgezogen. Wichtig für die persönliche Bilanz: Gesetzliche Pensionsansprüche werden nicht angerechnet, private Pensionsvorsorgemodelle hingegen schon.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden