Weihnachtskoloss

Schon da: Christbaum in Schönbrunn steht!

Der Christbaum ließ den Lkw klein aussehen.
© Martin Steiger
Der diesjährige Schönbrunner Christbaum, eine rund 80 Jahre alte Fichte, hatte eine kurze Anreise von knapp 20 Kilometern. Sie stammt aus dem Bundesforste-Revier Breitenfurt im Wienerwald und wurde bereits am 20. Oktober im Ehrenhof von Schloss Schönbrunn aufgestellt.
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Andreas Gruber, Vorstand der Österreichischen Bundesforste, betont: "Der Wienerwald ist ein typisches Laubwaldgebiet. Eine so stattliche, gleichmäßig gewachsene Fichte ist hier ein ganz besonderer Fund. Damit bringen wir auf kurzem Wege ein Stück heimischen Wald und vorweihnachtliche Stimmung mitten in die Stadt."

Mit der Aufstellung beginnt die finale Vorbereitungsphase für den Weihnachtsmarkt. Klaus Panholzer, Geschäftsführer der Schönbrunn Group, erklärt: "Wenn der Weihnachtsbaum im Ehrenhof seinen Platz einnimmt, ist das erste große und sichtbare Zeichen gesetzt, dass die Weihnachtssaison vor der Tür steht."

Andrea Kaltenegger (Österreichische Bundesforste), Katrin Edtmeier (Imperial Markets GmbH), Klaus Panholzer (Schönbrunn Group).
Andrea Kaltenegger (Österreichische Bundesforste), Katrin Edtmeier (Imperial Markets GmbH), Klaus Panholzer (Schönbrunn Group). © Martin Steiger

Vorfreude auf Riesen-Weihnachtsmarkt

Auch Katrin Edtmeier, Geschäftsführerin der Imperial Markets GmbH, freut sich: "Mit der Ankunft des Weihnachtsbaums wird erstmals sichtbar, worauf wir viele Monate hingearbeitet haben, und die Vorfreude auf die Eröffnung ist im gesamten Ehrenhof zu spüren."

Der Markt lockt heuer mit 95 Ständen, dem neuen "Sternensalon", einer Eisdisco und Kinderprogramm. Nach der Saison wird die Fichte an den Tiergarten Schönbrunn übergeben, wo sie als Spielzeug und Futter für die Tiere nachhaltig weiterverwendet wird.

Suche schon im Sommer

Dabei begann die Suche nach dem passenden Christbaum bereits im Sommer. Gemeinsam mit der Veranstalterin des Schönbrunner Weihnachtsmarkts haben sich Mitarbeiter der Bundesforste in den heimischen Wäldern umgesehen. Im Forstrevier Breitenfurt sind die Beteiligten schließlich fündig geworden. Die ausgewählte Fichte hat mit ihrem geraden Stamm und den gleichmäßig gewachsenen, dichten Ästen überzeugt.

Ein großer Kran hob den noch größeren Baum an.
Ein großer Kran hob den noch größeren Baum an. © oebf/Wolfgang Simlinger

Komplexer Transport

Einen Baum dieser Größe zu fällen und abzutransportieren, ist selbst für erfahrene Forstmitarbeiter keine alltägliche Aufgabe. Besonders heikel ist das Verladen auf den Tieflader. Schließlich sollen die Äste und die Baumkrone möglichst unbeschädigt in Schönbrunn ankommen. Dafür haben die Mitarbeiter ein Seil an der Spitze der Fichte befestigt. Mithilfe eines Krans konnte der Baum anschließend vorsichtig angehoben und auf den Tieflader verladen werden. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn der 22 Meter hohe Weihnachtsriese soll möglichst unversehrt bleiben.

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