Nach Drohnen-Angriff

Geheimdienst-Maßnahmen gegen Russland angekündigt

Ein Mann im Anzug telefoniert draußen mit einem Smartphone.
© EPA
Nach dem versuchten Anschlag in Leipzig greift die deutsche Bundesregierung hart durch. Neben harten Sanktionen sind vor allem neue Geheimdienst-Maßnahmen geplant.
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Deutschland. Die deutsche Bundesregierung zieht nach dem versuchten Drohnen-Angriff auf den Flughafen Leipzig/Halle konsequente Schlüsse und plant umfassende Schritte. Der deutsche Außenminister Johann Wadephul kündigte heute im Rahmen einer gemeinsamen Erklärung an, dass die Behörden entschlossen gegen die Urheber vorgehen werden. Dabei stehen insbesondere verdeckte Operationen und nachrichtendienstliche Reaktionen im Fokus, um Russland die Durchführung weiterer hybrider Aktionen in Deutschland und Europa massiv zu erschweren.

Verstärkte nachrichtendienstliche Schritte

Die deutsche Regierung will als direkte Reaktion auf den hybriden Angriff von Leipzig weitere Maßnahmen ergreifen. Außenminister Wadephul kündigte ausdrücklich "weitere Maßnahmen im nachrichtendienstlichen Bereich" an. Details dazu nannte er zunächst nicht.

Die Bundesregierung wirft der russischen Führung vor, sich mit dem Anschlagsversuch bewusst entschlossen zu haben, das ohnehin massiv belastete bilaterale Verhältnis nochmals erheblich zu beschädigen.

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