Donaustadt
Crash in Wien endete mit Festnahme von Bruder
Wien. Begonnen hat alles damit, dass ein 20-jähriger Wiener mit türkischen Wurzeln Samstag gegen 23.20 zuerst auf der Tangente und dann auf der S2 den Bleifuß ausgepackt hatte. Immer wieder wechselte er mit seinem schwarzen BMW den Fahrstreifen und überholte mehrere Fahrzeuge.
Im Zuge eines Spurwechsels touchierte er mit seinem Pkw den SUV einer 29-Jährigen, der dadurch ins Schleudern geriet, gegen die Leitschiene prallte, sich überschlug und auf der Überholspur am Dach liegen blieb. Die Frau wurde durch den Unfall wie durch ein Wunder nur leicht verletzt und gelangte selbstständig aus ihrem Auto. Sie wurde durch die Berufsrettung Wien in ein Krankenhaus gebracht. Auch der 20-jährige Raser erlitt keinerlei Blessuren. Die fahrunfähigen Fahrzeuge wurden durch die Berufsfeuerwehr Wien entfernt.
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Im Zuge der Absicherung der Unfallstelle - man bedenke, es war mitten in der Nacht in einem ansonsten wenig beleuchteten Bereich - kam plötzlich eine Person zwischen mehreren Feuerwehrfahrzeugen auf die Beamten zu. Der 24-Jährige, der sich als Bruder des Crashpiloten herausstellte, war (psychisch) krank vor Sorge, dass er auf der Gegenfahrbahn der Stadtbahn sein Auto - mutmaßlich auch einen BMW – am Pannenstreifen abstellte, im Dunklen über alle Fahrbahnen lief, um zu fragen: "Geht’s meinen Bruder eh gut?" Und das, obwohl er eine Minute davor mit ihm am Handy telefoniert hatte und es hätte wissen müssen.
Der Bruder wurde durch die Beamten über sein lebensgefährliches Verhalten aufgeklärt und aufgefordert, sich unverzüglich in Begleitung der Beamten vom Unfallort zu entfernen. Das machte ihn immer aggressiver und aufbrausender, bis er vorübergehend festgenommen wurde.
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