Beinahe Crash im Meer
Russischer Zerstörer rammt fast ein US-Militärschiff
Im Pazifik ist es zu einem Beinahe-Zusammenstoß eines russischen mit einem amerikanischen Kriegsschiff gekommen. Die Siebte Flotte der US-Marine und die russische Pazifikflotte machten sich gegenseitig für den Vorfall vom Freitag in der Philippinensee verantwortlich.
Dieser Twitter Post kann aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellungen nicht angezeigt werden, da für dessen Einbettung ein Drittanbieter hinzugezogen wird, der technisch für den Betrieb der Website nicht zwingend notwendige Cookies setzt. Wenn Sie den Inhalt sehen möchten, bitten wir Sie um Einwilligung zu diesem konkreten Cookie von „Twitter“. Ihre Einwilligung ist einmalig für den Aufruf dieses Inhalts und wird nicht gespeichert.
Je nach Anbieter kann mit der Erteilung Ihrer Einwilligung auch ein Datentransfer in Drittstaaten verbunden sein, für die keine geeigneten Garantien vorliegen. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .
Nach US-Angaben kam der russische Zerstörer "Admiral Winogradow" bis auf etwa 15 bis 30 Meter an den amerikanischen Lenkwaffenkreuzer "USS Chancellorsville" heran. Die US-Marine warf der russischen Seite Verstoß gegen Seefahrtsregeln vor. Die russische Staatsagentur Tass berichtete, die Pazifikflotte habe Protest beim zuständigen US-Kommando eingelegt.
Die US-Marine teilte mit, die "Chancellorsville" sei mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf konstantem Kurs gewesen, als die "Admiral Winogradow" beschleunigt habe und auf eine gefährliche Nähe herangekommen sei. Damit seien die Sicherheit der Besatzung und des amerikanischen Schiffes gefährdet worden. Die "Chancellorsville" habe alle Maschinen auf volle Kraft zurück stellen und ausweichen müssen, um eine Kollision zu verhindern.
Gegenseitige Schuldzuweisungen
Die russische Pazifikflotte berichtete laut Tass dagegen, dass die "Chancellorsville" plötzlich ihren Kurs geändert und der "Admiral Winogradow" rund 50 Meter vor dem Bug den Weg abgeschnitten habe. Der russische Zerstörer sei deswegen zu einem Notfall-Ausweichmanöver gezwungen worden.
Die US-Marine warf der russischen Seite vor, sich "unsicher und unprofessionell" verhalten zu haben. Die russische Pazifikflotte nannte dagegen das amerikanische Verhalten "inakzeptabel". Nach russischen Angaben kam es zu dem Vorfall, als ein Verband der Pazifikflotte und ein Flugzeugträgerverband der US-Marine auf parallelem Kurs unterwegs waren.
Russische und US-Militärs beschuldigen sich regelmäßig gegenseitig, für gefährliche Flug- oder Schiffsmanöver verantwortlich zu sein. Das Verhältnis zwischen beiden Staaten ist stark angespannt, unter anderem wegen der russischen Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim und der Unterstützung der rivalisierenden Seiten im Bürgerkrieg in Syrien.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden