Parteien durcheinandergemischt
Kurz Sieger im Dreikampf
Aus den Niederungen des innenpolitischen Alltags hält sich Sebastian Kurz so gut wie möglich zurück – gerade ist der Außenminister aus New York zurückgekehrt.
Auf seine Umfragewerte wirkt sich das nur positiv aus. Derzeit würde Österreichs beliebtester Minister praktisch im Alleingang die Nationalratswahl gewinnen, wie die aktuelle ÖSTERREICH-Umfrage zeigt (Research-Affairs, 602 Befragte,
14. 2. – 16. 2.).
Die ÖVP mit Kurz würde weit vor den anderen liegen
Zwei Sonntagsfragen. Erstmals wurden von dem Umfrageinstitut zwei Sonntagsfragen gegenübergestellt – einmal die ÖVP mit ihrem derzeitigen Parteichef Reinhold Mitterlehner und einmal mit seinem wahrscheinlichen Nachfolger Sebastian Kurz.
Von drei auf eins
Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: Steigt Kurz statt Mitterlehner in den Ring, könnte er seine Partei praktisch über Nacht vom abgeschlagenen dritten auf den klaren ersten Platz pushen.
Zufrieden?
Zugute kommt Kurz ganz allgemein die Unzufriedenheit mit der Regierung. Auf die Frage, ob die Regierung seit dem neuen Regierungsübereinkommen besser arbeitet, antworten 56 % mit „Nein“. Nur 19 % glauben, dass es aufwärts geht.
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