e-Government
Digitalisierung: Österreich räumt ersten Platz ab
Österreich feiert einen Erfolg bei der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Bei der 25. Auflage des eGovernment-Wettbewerbs in Berlin sicherte sich Österreich mit der "Public AI"-Initiative den Sieg in der Kategorie "Digitalisierungsschub durch KI und moderne Infrastruktur".
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Das Projekt wurde gemeinsam vom Bundeskanzleramt und dem Bundesrechenzentrum (BRZ) eingereicht. Herzstück ist eine zentrale KI-Infrastruktur („Large Language Model as a Service“ / LLMaaS), über die Behörden Sprachmodelle nutzen können. Die Fachjury lobte vor allem den gesamtstaatlichen Ansatz, bei dem KI-Anwendungen skalierbar auf allen Verwaltungsebenen ausgerollt werden.
"GovGPT" und "ida" bereits im Einsatz
Erste konkrete Anwendungen laufen bereits im täglichen Betrieb. Die Anwendung "GovGPT" unterstützt Bedienstete beim Erstellen und Zusammenfassen von Texten. Für Bürger bietet "ida" KI-Unterstützung im Rahmen der ID Austria. Als nächster großer Schritt steht die Integration von Künstlicher Intelligenz direkt in den elektronischen Akt (ELAK) bevor.
Pröll: "Wollen nicht bei einzelnen Pilotprojekten stehen bleiben"
"Wir wollen nicht bei einzelnen Pilotprojekten stehen bleiben, sondern sichere und souveräne KI-Lösungen als gemeinsame Infrastruktur für die Verwaltung verfügbar machen", betont Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP).
Auch BRZ-Geschäftsführer Roland Ledinger sieht im Award eine Bestätigung für den österreichischen Weg, technologische Innovation mit Verantwortung zu verbinden.
Mit dem Sieg setzt Österreich seine Serie jedenfalls fort: Bereits 2024 gewann die Digitale Kompetenzoffensive den ersten Platz, 2025 belegte die ID Austria App Rang zwei.
Der eGovernment-Wettbewerb findet bereits zum 25. Mail statt. Im Fokus stehen Digitalisierungsprojekte des öffentlichen Sektors im deutschsprachigen Raum.
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