So teuer wie nie
BZÖ klagt gegen Sprit-Wahnsinn
Kein Ende des Spritpreis-Horrors. Seit Wochen ist jeder verärgert, der tanken muss. Fast täglich werden neue Rekordpreise an den Zapfsäulen verlangt.
Am Sonntag lag der absolute Höchstpreis bei 1,649 Euro für einen Liter Super-Benzin (Gries am Brenner, Quelle: ÖAMTC). Der derzeitige Durchschnitt aller heimischen Tankstellen liegt bei 1,484 Euro -noch nie war Sprit so teuer. Diesel ist mit 1,433 pro Liter nur mehr 0,016 Cent entfernt vom Allzeit-Hoch.
Keine Entwarnung: Es wird in nächster Zeit auch nicht billiger. Aus Angst vor einem Krieg im Nahen Osten kaufen Spekulanten in großen Mengen Öl und treiben so den Preis in die Höhe.
Die Spritpreis-Entwicklung soll genau geprüft werden
Das BZÖ versucht, nun als Kämpfer für die Autofahrer zu punkten. Vor einigen Wochen riefen die Politiker zum Tank-Boykott auf. Der neue Plan: Eine Anzeige bei der Bundes-Wettbewerbsbehörde. Dort soll die Preisentwicklung bei Sprit genau geprüft werden. "Das ist das schärfste Mittel, das uns zur Verfügung steht", sagt BZÖ-Chef Josef Bucher. Der Verdacht: Ölkonzerne sprechen sich ab und verlangen gleiche Preise (Preis-Kartell). Der Konsument zahle drauf. Parteiintern wird nun die Anzeige vorbereitet, bis Ende der Woche soll sie bei der Bundes-Wettbewerbsbehörde einlangen.
"Druck auf Konzerne ausüben"
Josef
(pom)
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