Europas Leitbörsen zur Eröffnung freundlich
Das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole würde heute noch nachwirken, hieß es von Marktbeobachtern. Die Reden von Fed-Chefin Janet Yellen und von EZB-Präsident Mario Draghi sorgten für gute Stimmung an den Aktienmärkten da beide ihren expansiven geldpolitischen Kurs weiter bekräftigten.
Dagegen konnte der schwache ifo-Geschäftsklimaindex am Vormittag kaum verunsichern. Das deutsche Stimmungsbarometer fiel um 1,7 Punkte auf 106,3 Punkte, wie das Ifo-Institut am Montag in München mitgeteilt hatte. Dies ist der niedrigste Stand seit Juli 2013. Volkswirte hatten lediglich mit einem Rückgang auf 107,0 Punkte gerechnet.
Im Euro-Stoxx-50 tendierten alle Werte in die Gewinnzone. Die größten Aufschlägen verzeichneten Societe Generale (plus 1,64 Prozent), BMW (plus 1,59 Prozent) und Deutsche Post (plus 1,55 Prozent).
Beim Kampf um Intermune hat Roche den Sieg davongetragen. Beide Unternehmen hätten eine verbindliche Übernahmevereinbarung getroffen, teilten das US-Biotechnologieunternehmen und der schweizerische Pharmakonzern am Sonntag mit. Für das Objekt der Begierde muss Roche insgesamt 8,3 Milliarden US-Dollar auf den Tisch legen. An der Schweizer Börse notierten Roche-Titel im Frühhandel 0,38 Prozent höher.
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