Am Wochenende einigte sich die Regierung auf das von ÖVP-Kanzler Christian Stocker bereits im Sommer angekündigte "Zukunftsdepot" für Kinder. Auf dem Depot können jährlich bis zu 5.000 Euro pro Kind angelegt werden. Das angesparte Geld kann dann - steuerfrei - ab dem 18. Geburtstag entnommen werden. Als Startbonus gibt es vom Staat 500 Euro. Das Zukunftsdepot soll ab 1. Juli 2027 beginnen, den Bonus soll es für alle ab 2027 geborenen Kinder geben.
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Das vor allem vom ÖVP und NEOS nun gefeierte "Zukunftsdepot" stößt allerdings nicht auf grenzenlose Begeisterung. In den Kommentaren zu einem entsprechenden Facebook-Beitrag Stockers wird die Maßnahme hart kritisiert. Hauptargumente: Geld auf die Seite legen, können derzeit nur Wohlhabendere und gleichzeitig wird bei der Familienbeihilfe gespart.
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Ein Facebook-Nutzer fasst zusammen: "ÖVP hat Zukunftsdeppat falsch geschrieben". Eine andere User schreibt: "Jährlich bis 5000 Euro anlegen? Die normal arbeitende "Mittelschicht" wird das mit dem Nettobudget nach eurer Steuerpolitik nicht mal ansatzweise ansparen können".
"Wo sollen die Eltern das Geld zum Sparen hernehmen?"
"Und wo sollen die Eltern das Geld zum Sparen hernehmen?", fragt sich ein anderer Nutzer. "Ein Meilenstein? Eher ein weiterer Schritt zur Vergrößerung der Kluft zwischen Arm und Reich", schreibt eine Userin.
Viele andere heben zudem hervor, dass gleichzeitig die Familienbeihilfe nicht an die Inflation angepasst wird - real also sinkt. "500 Euro Startkapital austeilen, aber die Familienbeihilfe wird nicht der Inflation angepasst und somit immer weniger wert", so eine Nutzerin dazu.
Startbonus verdoppelt sich
Anzumerken ist allerdings, dass sich der 500-Euro-Startbonus über 18 Jahre bei einer durchschnittlichen Rendite mehr als verdoppelt. Zudem gibt es auch einige lobende Kommentare unter Stockers Post.
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