Hammer-Plan

Wird Kanada jetzt das "heimliche" 28. EU-Mitglied?

Die Flaggen von Kanada und der Europäischen Union wehen nebeneinander im Wind vor blauem Himmel.
© APA/dpa/Maurizio Gambarini
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sorgte mit einer echten Hammer-Ankündigung für Aufsehen.
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Von der Leyen kündigte an, die Beziehungen zu den Kanadiern auf die "höchstmögliche Ebene" zu heben.

Der Plan: Kanada soll das allererste "assoziierte Mitglied" der Europäischen Union werden. Ein enges Bündnis ganz ohne echten Beitritt, aber so nah dran wie noch nie zuvor.

"Näher als alles bisherige"

"Wir können eine Partnerschaft aufbauen, die einer Mitgliedschaft näher kommt als alles, was wir bisher getan haben", verdeutlichte sie. Von der Leyen verwies in Montreal erneut auf "die Möglichkeit, dass Kanada das erste assoziierte Mitglied der Europäischen Union wird". Es würde sich um eine "Assoziierung ohne Beitritt" handeln, so von der Leyen.

Kanada und die EU wollen auf dem Gipfel die Grundlage für eine vertiefte Partnerschaft schaffen. Beide leiden unter der Außen- und Zollpolitik der US-Regierung unter Präsident Donald Trump und wollen daher die Zusammenarbeit mit anderen Verbündeten vertiefen.

Die EU und Kanada schlossen bereits ein Freihandelsabkommen ab, das seit Jahren vorläufig in Kraft ist und die Einfuhrzölle für rund 98 Prozent der Handelswaren beseitigt.

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