Fast die Hälfte der Österreicher wacht zumindest einmal pro Nacht auf. 22 Prozent werden sogar mehrmals wach. Das zeigt eine aktuelle IMAS-Erhebung aus dem März 2026 mit 1.033 Befragten ab 16 Jahren.
Trotzdem beurteilen die meisten ihre Nachtruhe positiv: 86 Prozent sagen, dass sie sehr gut oder eher gut schlafen. Nur 13 Prozent empfinden ihren Schlaf als eher oder sehr schlecht.
Das nächtliche Aufwachen allein bedeutet also noch nicht automatisch, dass man schlecht schläft. Entscheidend ist auch, ob man danach wieder problemlos einschlafen kann und sich am nächsten Tag erholt fühlt.
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18 Minuten bis zum Einschlafen
Auch beim Einschlafen gibt es deutliche Unterschiede. Im Durchschnitt brauchen die Befragten 18 Minuten, bis sie eingeschlafen sind. 35 Prozent schaffen es bereits innerhalb von fünf bis zehn Minuten. Bei neun Prozent dauert es dagegen länger als eine halbe Stunde.
Wer schlecht schläft, nennt unterschiedliche Gründe. Besonders häufig geht es um nächtliches Wachwerden, aber auch Stress und psychische Belastungen spielen eine Rolle. Bei 19 Prozent derjenigen mit schlechtem Schlaf werden körperliche Schmerzen oder gesundheitliche Probleme genannt.
Unter der Woche schlafen wir 7,2 Stunden
Durchschnittlich kommen die Menschen in Österreich unter der Woche auf 7,2 Stunden Schlaf pro Nacht. Am Wochenende bleibt mehr Zeit: Dann verbringen sie im Schnitt 8,2 Stunden im Bett. Als allgemeine Orientierung werden für Erwachsene sieben bis neun Stunden Schlaf empfohlen.
Interessant ist auch der Unterschied zwischen Wunsch und Realität: Die Österreicher halten im Durchschnitt rund 7,9 Stunden für die optimale Schlafdauer – also deutlich mehr, als sie tatsächlich schlafen.
Was Österreich zum Einschlafen hilft
Die Befragten haben auch verraten, was sie für einen besseren Schlaf tun. 75 Prozent dunkeln ihr Schlafzimmer immer oder zumindest häufig ab. 56 Prozent verzichten auf Alkohol, 46 Prozent lesen vor dem Einschlafen und 42 Prozent setzen auf eine warme Dusche.
Deutlich weniger verbreitet sind Schlafmasken oder Ohrstöpsel: Nur rund zehn Prozent greifen darauf zurück. Jeweils zwölf Prozent gaben an, freiverkäufliche oder verschreibungspflichtige Schlafmittel zu verwenden.
Die Ergebnisse zeigen damit ein erstaunliches Bild: Nächtliches Aufwachen ist für viele Österreicher ganz normal – und trotzdem empfinden die meisten ihren Schlaf als gut.
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