Transfer-Knall

Traditionsverein will Sasa Kalajdzic (29)

Mann im hellblauen Polohemd steht im Fußballstadion vor unscharfem Publikum.
© GEPA pictures
ÖFB-Star Sasa Kalajdzic hat keine Zukunft bei seinem Verein Wolverhampton Wanderers, ein Traditionsverein soll großes Interesse an unserem WM-Held haben.
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Den LASK schoss Sasa Kalajdzic vergangene Saison sensationell zum Double. Das Nationalteam rettete der 29-jährige Stürmer-Koloss bei der WM in letzter Minute gegen Algerien. Doch bei seinem aktuellen Arbeitgeber Wolverhampton hat der Wiener keine Zukunft.

An dem mexikanischen Stürmer Raúl Jiménez führt beim Premier-League-Absteiger aus den Midlands kein Weg vorbei. Seit vergangener Woche muss Kalajdzic sogar bei der U21 mittrainieren, Coach César Peixoto bestätigte, dass der 2-Meter-Knipser keine Zukunft hat.

Ein österreichischer Fußballspieler jubelt im roten Trikot mit der Nummer 14 auf dem Spielfeld.
Kalajdzic ist beim ÖFB ein Mann für die wichtigen Tore. © APA/GEORG HOCHMUTH

Zuletzt schloss Kalajdzic auch eine Rückkehr zum LASK nicht aus, obwohl er dort zum Saisonstart offiziell verabschiedet wurde. Doch jetzt dürfte sich ein englischer Traditionsverein in Stellung bringen, um sich die Dienste des ÖFB-Legionärs zu sichern.

Hoffen auf Top-Transfer

Zwar hofft Kalajdzic, der für einen Top-Transfer zu Hütter-Berater Alen Augustincic gewechselt ist, in einer der besten Ligen Europas auf Torejagd gehen zu können, doch genauso wie die Rückkehr nach Österreich hält er sich auch andere Optionen offen.

Eine könnte nun ein zweifacher englischer Meister und Champions-League-Halbfinalist sein. Laut Berichten aus England soll Zweitligist Derby County an einer Verpflichtung interessiert sein. Nach einem verpatzten Saisonstart und der Verletzung von Stamm-Stürmer Patrick Agyemang besteht bei Derby dringender Handlungsbedarf an vorderster Front.

Wechsel zum "Nachbar"

Ein weiterer Vorteil wäre, dass der 29-jährige Angreifer keine Umzugsstrapazen in Kauf nehmen müsste. Die beiden Stadien liegen nur etwa 40 Kilometer auseinander. Allerdings schreckt Derby vor den hohen Gehaltsvorstellungen zurück und hofft noch, dass die Wolves den Stürmer erneut verleihen und einen Teil des Gehalts übernehmen.

Neben dem englischen Zweitligisten soll es vor allem auch Interesse aus Deutschland und Italien geben. Fakt ist allerdings, dass sich der Wiener in der kommenden Woche entscheiden muss. Nächste Woche, am 1. September, schließt das Transferfenster. Sollte er bis dahin keinen neuen Arbeitgeber gefunden haben, droht ihm ein halbes Jahr ein Platz auf der Tribüne in Wolverhampton.

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