Offiziell

Tim Curry (†80): Daran starb der Hollywood-Star

Ein Mann im Smoking steht auf rotem Teppich und hält die Hände betend zusammen.
© Starpix/Tuma/CP
Rund eine Woche nach dem schmerzhaften Verlust von Schauspiel-Legende Tim Curry bringen offizielle Dokumente des Gesundheitsamts Licht ins Dunkel. Die Akten enthüllen nun nicht nur die genaue Ursache für das Ableben des Stars, sondern zeigen auch weitere schwere Krankheiten auf.
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Die Nachricht vom Ableben des unvergessenen Darstellers Tim Curry erschütterte Fans auf der ganzen Welt. Nun haben US-Medien Berichte veröffentlicht, die auf offiziellen Dokumenten des Gesundheitsamts von Los Angeles County basieren. Diese Akten geben traurige Einblicke in die Todesursache sowie in die schweren gesundheitlichen Kämpfe des beliebten Künstlers.

Aus den Unterlagen des US-Magazins "People" geht hervor, dass eine koronare Herzkrankheit die unmittelbare Ursache für sein Ableben am 25. August war. Doch das ist nicht alles: Die Akten dokumentieren das ganze Ausmaß des jahrelangen gesundheitlichen Leidenswegs des Stars.

Nierenkrebs und Schlaganfall quälten den Publikumsliebling

Neben der tödlichen Herzerkrankung listen die Behörden zwei weitere schwere Krankheiten auf, die maßgeblich zu seinem Tod beigetragen haben. Tim Curry litt demnach unter den Folgen eines früheren Schlaganfalls sowie an Nierenkrebs. Auch wenn diese beiden Diagnosen nicht als die direkte Todesursache eingestuft werden, machten sie ihm das Leben in den letzten Jahren unglaublich schwer.

Der offizielle Untersuchungsbericht des Los Angeles County Department of Public Health gilt mit diesen Erkenntnissen als abgeschlossen. Für die treuen Anhänger des Schauspielers ist es eine traurige Bestätigung dafür, wie sehr ihr Idol im Stillen leiden musste.

Friedlicher Tod in Los Angeles

Currys Manager erklärte gegenüber "People", dass der Schauspieler friedlich in seinem Haus im Viertel Toluca Lake in Los Angeles verstorben sei. Als genauer Todeszeitpunkt wurde in den offiziellen Dokumenten 23:18 Uhr kurz vor Mitternacht angegeben. Die Polizei von Los Angeles bestätigte einen entsprechenden Einsatz am 25. August und gab bekannt, dass die Ermittlungen zum Todesfall offiziell abgeschlossen sind.

Seine gesundheitlichen Probleme begannen bereits im Jahr 2012, als er einen schweren Schlaganfall erlitt, von dem er sich nie wieder vollständig erholte. Infolgedessen war er auf einen Rollstuhl angewiesen und zog sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurück.

Letzte Worte zum Gesundheitszustand

Trotz der schweren körperlichen Einschränkungen blieb der Darsteller weiterhin als Sprecher aktiv. Im September 2025 zeigte er sich bei einer Sondervorführung zum 50. Jubiläum von "The Rocky Horror Picture Show" im Academy Museum in Los Angeles und äußerte sich dort emotional zu seinem Befinden.

Seine Worte bewegten die anwesenden Fans zutiefst: "Ich kann immer noch nicht laufen, deswegen sitze ich in diesem albernen Stuhl, und das schränkt sehr ein. Ich werde also nicht singen und ich werde so bald nicht tanzen. Mit meinem linken Bein habe ich immer noch echte Probleme."

Ein Mann im Rollstuhl auf dem roten Teppich bei einer Filmpremiere.
Tim Curry saß im Rollstuhl. © Starpix/Tuma/CP

Vom Theater zum weltweiten Meilenstein

Curry startete seine Karriere nach dem Studium in Birmingham auf den Theaterbühnen. 1968 war er in der Londoner Erstaufführung von "Hair" zu sehen. Es folgten Engagements im West End und am Broadway, die ihm drei Nominierungen für den Tony Award und zwei Nominierungen für den Laurence Olivier Award einbrachten.

Seinen absoluten Durchbruch feierte er in der Rolle des exzentrischen Wissenschaftlers Dr. Frank N. Furter im Musical "The Rocky Horror Show", die er in London, Los Angeles und New York spielte und 1975 auch in der legendären Verfilmung verkörperte.

Drei Figuren in extravaganten Kostümen auf einer Bühne bei "The Rocky Horror Picture Show".
Tim Curry in der "Rocky Horror Picture Show". © Getty Images

Unvergessene Rollen des Kult-Darstellers

Neben seiner Paraderolle in Strapsen überzeugte der vielseitige Mime auch in zahlreichen anderen weltbekannten Produktionen. So glänzte er beispielsweise im Jahr 1982 als Rooster Hannigan im Musicalfilm "Annie". Unvergessen bleibt er zudem als treuer Butler Wadsworth in der Kriminalkomödie "Clue" aus dem Jahr 1985 sowie als furchteinflößender Horrorclown Pennywise in der legendären Stephen-King-Verfilmung "Es" im Jahr 1990. Auch als Piratenkapitän Long John Silver in "Die Schatzinsel" an der Seite der Muppets im Jahr 1996 und als herrlich schmieriger Hotelangestellter Mr. Hector im Weihnachtsklassiker "Kevin - Allein in New York" aus dem Jahr 1992 spielte er sich in die Herzen von Millionen Zuschauern.

Mit diesen ikonischen Rollen bleibt der charismatische Schauspieler unvergessen und hinterlässt ein filmisches Erbe, das noch viele Generationen begeistern wird.

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