Größerer Einsatz

Sprengvorrichtungen nahe zweier Umspannwerke in Sachsen entdeckt

Ein Polizeifahrzeug steht vor Strommasten und einem Umspannwerk bei bewölktem Himmel.
© APA/dpa/Christoph Reichwein
Nach Sabotageakten am Stromnetz in mehreren Bundesländern sind einem Medienbericht zufolge am Freitag auch im ostdeutschen Bundesland Sachsen Sprengvorrichtungen nahe Umspannwerken entdeckt worden.
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Wie die "Bild"-Zeitung berichtete, wurden entsprechende Vorrichtungen nahe zweier Anlagen im Landkreis Görlitz gefunden. Die Polizei bestätigte einen größeren Einsatz in der Region, machte zunächst aber keine weiteren Angaben.

"Es gibt einen Polizeieinsatz. Aus polizeitaktischen Gründen können wir uns dazu nicht äußern", zitierte die "Bild" eine Polizeisprecherin. Ein Sprecher der Polizeidirektion Görlitz bestätigte der Nachrichtenagentur AFP einen "großen Einsatz" im Kreis Bautzen, wollte aber keine Angaben dazu machen, wonach die Einsatzkräfte suchten und wo genau der Einsatz stattfand. Weitere Einzelheiten sollen demnach am Samstag bekanntgegeben werden.

Mehrere Anschläge verübt

Der MDR berichtete unterdessen von einer Suchaktion von Einsatzkräften in einem Waldstück an der Staatsstraße 126 bei Schleife im Landkreis Görlitz nahe der Grenze zu Brandenburg. Ob der Einsatz mit den Ermittlungen zu den jüngsten Sabotageakten an Stromleitungen zusammenhängt, ließ die Polizei demnach offen.

Am Dienstag waren Anschläge auf Umspannwerke bei Jänschwalde in Brandenburg und Bergheim in Nordrhein-Westfalen verübt worden. Weitere verdächtige Vorrichtungen wurden später in Dormagen und Weisweiler entdeckt. Die Ermittler fahnden nach einem 48-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen, der wegen zweier als authentisch eingeschätzter Bekennerschreiben ins Visier geraten ist.

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