Plakat-Wechsel

SPÖ-Zentrale: Babler abmontiert, Ludwig rückt nach

Das Logo der SPÖ an der Parteizentrale in der Löwelstraße in Wien
© APA/HELMUT FOHRINGER
Passanten reagierten erstaunt: An der Hausmauer der SPÖ-Zentrale wurde ein Plakat-Wechsel der brisanten Art vorgenommen - just in einer Zeit, in der die SPÖ nach einem neuen Parteichef sucht.
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Wien. Das Babler-Plakat ist klammheimlich weggekommen, dafür hängt jetzt der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig dort.

Wer am Mittwoch an der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle vorbeiging, rieb sich verwundert die Augen. Wo längere Zeit das Gesicht von Vizekanzler und Noch-SPÖ-Chef Andreas Babler im Wahlkampf-Modus hing, rückten plötzlich die Arbeiter an.

Brisantes Timing für Babler

Wenig später hing der neue, mächtige Hausherr an der Wand: Michael Ludwig. Unter dem Slogan "Wien schafft Zuhause" ersetzt es Bablers bisheriges Sujet mit der Aufschrift "Ordnen statt Spalten".

Der Wiener Bürgermeister lächelt nun gut gelaunt auf einem neuen Plakat der Wiener SPÖ von der Fassade – doch das Timing könnte für Babler kaum brisanter sein.

Kurios: Plakat wurde zweimal aufgehängt

Denn Andreas Babler hatte vor Kurzem seinen schrittweisen Rückzug aus der Parteispitze erklärt. Bereitet die Partei nun auch seinen Rückzug aus der öffentlichen Darstellung vor?

Kurios: Wie Webcams zeigen, wurde das Portrait von Michael Ludwig zweimal montiert. Offenbar aus technischen Gründen, der Wind dürfte zu stark gewesen sein, musste es einmal abgenommen und neu angebracht werden.

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