4 Milliarden fehlen

So marode sind unsere Wasserleitungen schon

Trinkwasser
© Getty Images
Die Wasserrohre des Landes pfeifen teilweise aus dem letzten Loch. Eine enorme Menge muss bald komplett saniert werden.
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Komplett veraltet und nicht mehr zukunftsfit: so lautet das Fazit für Österreichs Wasserleitungen.

So viel muss komplett saniert werden

Der Großteil der österreichischen Wasserleitungen wurde in den 1950er und 1960er Jahren gebaut.

Die Folgen sind dramatisch: 4,3 Milliarden Euro müssen bis zum Jahr 2050 in die Hand genommen werden, um die Wasserversorgung zu retten. Die Vereinigung der öffentlichen Trinkwasserversorger (ÖVGW) stellt klar: Rund die Hälfte aller Leitungen im Land muss komplett erneuert werden.

Doch das ist noch nicht alles. Dringend werden zusätzliche Brunnen, neue Wasserspeicher und riesige Verbindungsleitungen quer durch Österreich gebraucht.

Eine Mammutaufgabe, die nach Berechnungen der Experten 4,3 Milliarden Euro bis zum Jahr 2050 verschlingen wird.

Immerhin gibt es einen kleinen Lichtblick: In Wien wird beispielsweise bereits gehandelt: Um die Versorgung der Hauptstadt zu sichern, wird seit 2024 ein gigantischer Speicherbehälter an der Ersten Wiener Hochquellwasserleitung erweitert.

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