Wirtschaftsmission

Regierungs-Duo trifft OpenAI-Chef

Drei Männer in Anzügen lächeln auf einer Konferenz vor einem Schild „ADIPEC Opening Ceremony“.
© BKA/BMWET
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll sind auf "Wirtschaftsmission" in den Emiraten.
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Die EU verhandelt bereits seit Mai 2025 mit den Emiraten über ein Freihandelsabkommen. Österreich macht nun Druck: Über das vorgesehene Kapitel zu Energie und Rohstoffen hinaus pocht die Regierung auf ein eigenständiges Kapitel zur Versorgungssicherheit.

"Europa darf die Abhängigkeit von russischem Gas nicht durch neue Abhängigkeiten ersetzen. Wir brauchen mehr verlässliche Energiepartner und eine breitere Versorgung", so Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, der aktuell mit Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll (beide ÖVP) auf "Wirtschaftsmission" in Dubai und Abu Dhabi ist.

Um Energielieferungen vor Unterbrechungen zu schützen, fordert Österreich einen gemeinsamen Krisenmechanismus. Dieser soll bei drohenden Lieferausfällen einen verpflichtenden Informationsaustausch innerhalb von nur 48 Stunden garantieren. Zudem sollen Risiken für internationale Transportwege künftig gemeinsam bewertet werden – unter direkter Einbindung von Betrieben wie OMV und ADNOC.

Pröll sammelt Best-Practice-Beispiele

Neben Gas und Öl rückt ein weiteres Thema in den Fokus: Rechenzentren für Künstliche Intelligenz. Die Emirate bauen derzeit in hohem Tempo riesige KI-Zentren auf. Staatssekretär Alexander Pröll sammelt vor Ort Best-Practice-Beispiele, die noch heuer in die österreichische Rechenzentrenstrategie einfließen sollen.

"Bei der Energie haben wir schmerzhaft gelernt, was einseitige Abhängigkeiten kosten. Diesen Fehler dürfen wir bei Daten und Rechenleistung nicht wiederholen", warnt Pröll.

Treffen mit Sam Altman

Bei der ADIPEC, eine der weltweit größten Energiemessen, trafen Hattmannsdorfer und Pröll dann auch OpenAI-Chef Sam Altman.

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