Mehrere Festnahmen

Polizist starb im Einsatz nach Schuss in den Kopf

Polizeibeamte sichern nach einer Schießerei eine abgesperrte Straße in Brüssel, Bäume am Gehweg.
© APA/AFP/Belga/JAMES ARTHUR GEKIE
In Brüssel ist ein Polizist mit einem Schuss in den Kopf getötet worden.
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Der 41 Jahre alte Beamte war am Montagabend im Nordwesten der belgischen Hauptstadt in Zivilkleidung wegen eines gestohlenen Autos im Einsatz, wie die Staatsanwaltschaft berichtete. Die Obduktion habe bestätigt, dass der Beamte tödlich von einem Projektil am Kopf getroffen worden war, sagte der Staatsanwalt bei einer Pressekonferenz.

Zuvor war demnach bei der Polizei ein Anruf wegen eines gewaltsam gestohlenen Fahrzeugs eingegangen. Die Polizei habe das Auto in der Brüsseler Gemeinde Jette ausfindig gemacht. Der erfahrene Beamte ging ohne Uniform zum geparkten Auto voraus, um die Situation auszukundschaften. Da er keine Rückmeldung gab, suchten seine Kollegen ihn und fanden ihn regungslos auf dem Gehsteig. Er sei kurze Zeit, nachdem er am Kopf getroffen wurde, gestorben. Am Tatort seien mehrere Waffen auf dem Boden gefunden worden.

Weiter hieß es, mehrere Personen seien festgenommen worden. Die Ermittlungen dauerten an. In dem Auto seien Drogen gefunden worden, ein möglicher Zusammenhang mit dem Angriff blieb zunächst offen. Ein Untersuchungsrichter ermittele wegen Mordes an einem Polizeibeamten. Drogenkriminalität ist in der belgischen Hauptstadt in den vergangenen Jahren zu einem immer größeren Problem geworden.

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