Staatsholding

ÖBAG-Bewerber fordert öffentliches Hearing

© Cornelius Granig
Unternehmensberater Cornelius Granig fordert, dass die Bewerber um den Spitzenjob bei der ÖBAG (bis zu 750.000 Euro Gehalt) in einem öffentlichen Hearing antreten.
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Der Spitzenjob bei der Staatsholding ÖBAG ist ab Februar 2027 frei, da läuft das Mandat von Edith Hlawati aus. Schon jetzt haben mehr als 130 Kandidaten ihre Bewerbung eingereicht. Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer (ÖVP) will, dass die Holidng aktiver auftritt als bis jetzt. Der Aufbau kritischer Infrastruktur und die Sicherung der wirtschaftlichen Souveränität sind wichtige Themen.

Wer übernimmt den Spitzenjob mit bis zu 750.000 Euro Gage? Mehr wissen wird man im Herbst, nach den Hearings und der Bestellung durch den Öbag-Aufsichtsrat.

Unternehmensberater Cornelius Granig – ehemaliger Topmanager bei IBM, dann im Vorstand der Raiffeisen Bank Ukraine und Chef von Siemens Ukraine – würde die Öbag als "Motor eines neuen österreichischen Wirtschaftsaufschwungs" etablieren. Mittels mehr Digitalisierung, günstigeren Energieimporten und Beteiligung am Wiederaufbau der Ukraine, wie er sagt.

Er fordert ein öffentliches Hearing, "um Transparenz zu schaffen", sagt er via oe24.

Mega-Holding

Die ÖBAG hält Unternehmensbeteiligungen der Republik Österreich im Wert von 30 Milliarden Euro und mit rund 100.000 Arbeitsplätzen.

Darunter OMV (31,5 Prozent), Verbund (51 Prozent), Post (52,85 Prozent), A1 (28,42 Prozent), Bundesimmobiliengesellschaft BIG (100 Prozent), Casinos Austria (33,24 Prozent), Telekom-Infrastrukturanbieter Eurotelesites AG (28,42 Prozent), Pensionskasse APK (33,5 Prozent) und Bergbauunternehmen (100 Prozent).

Zuständig für die Staatsholding ist das Wirtschaftsministerium, Aufsichtsratschef ist Günther Ofner, Vorstandsmitglied der Flughafen Wien AG.

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