Formel-1-Talk

Mathias über Niki Lauda: "Er musste immer gewinnen, auch zu Hause"

Mann im TV-Studio.
© ServusTV / Kirsten Frank
Bei "Sport & Talk im Hangar-7" bei ServusTV gab es Einblicke auf das Erbe der unvergessenen Sport-Ikone Niki Lauda.
OE24 auf Google bevorzugen

Die Sportwelt feiert den neuen Weltmeister Kimi Antonelli. Sein WM-Triumph ist eng verbunden mit dem Namen Niki Lauda. Unsere F1-Ikone formte ab 2012 als Mercedes-Aufsichtsratschef gemeinsam mit Toto Wolff eine neue Dynastie (9 Fahrer-, 8-Team-WM-Titel) auf, dessen Früchte nun der jüngste Champion aller Zeiten ebenfalls ernten kann.

Nun bringt ausgerechnet ein intimer Satz seines Sohnes Mathias Lauda den kompromisslosen Charakter des dreifachen Formel-1--Weltmeisters auf den Punkt – und schlägt eine Brücke zu einem Gänsehaut-Moment des neuen Champions Kimi Antonelli.

“Er musste immer gewinnen, auch zu Hause. Er hat sich immer Ziele gesetzt und er ist seinen Weg gegangen... Die Ziele in seinem Kopf waren für viele unmöglich, aber er hat selber an sich geglaubt und konnte alles dann umsetzen. Das war einzigartig.”

Mathias Lauda über seinen berühmten Vater Niki

Mit diesen Worten zeichnete Mathias Lauda das Bild eines Mannes, dessen unbändiger Siegeswille Maßstäbe setzte. Niki Lauda war ein Vorbild dafür, mit harter Arbeit, Akribie und Liebe zum Detail niemals aufzugeben. Welches Projekt er auch anfasste – am Ende wurde es zu Gold.

Antonelli berührt Lauda-Kappe

Dass dieser Geist in der Formel 1 auch nach seinem Tod weiterlebt, zeigte ausgerechnet der neue Weltmeister Kimi Antonelli auf schier Gänsehaut erregende Weise. In einem von der Formel 1 auf Social Media geteilten Clip ist zu sehen, wie der junge Italiener auf einem Roller in die Mercedes-Box fährt.

Im Vorbeifahren streckt er die Hand aus und berührt respektvoll die legendäre rote Kappe von Niki Lauda – ein Moment, der im Netz sofort für Furore sorgte. Die Formel 1 fasste es treffend zusammen: "Ein durch und durch erstklassiger Akt."

Vater wäre stolz gewesen

Dass Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den Youngster einst im Alter von elf Jahren entdeckte und bis zum Titelgewinn heranführte, macht diese Verbindung nur noch runder. Mathias Lauda zeigte sich bei ServusTV überzeugt: Auf diesen Weg, diese Disziplin und genau solche Gesten wäre sein Vater richtig stolz gewesen.

Am Ende schließt sich hier der Kreis: Während Niki Lauda einst kompromisslos seinen Weg ging, zeigt der neue Weltmeister, dass neben allem Speed auch der nötige Respekt vor den Ikonen geblieben ist. Was Antonelli anfasst, wird in dieser Saison eben auch zu Gold – ganz im Sinne des Unvergessenen.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden