Tennis-Hoffnung

Lilli Tagger stürmt ins Finale von Guangzhou

Eine Tennisspielerin schlägt mit dem Schläger einen Ball während eines Hallenspiels zurück.
© APA/AFP/CN-STR
Lilli Tagger ist aktuell nicht zu stoppen! In China steht die 18-Jährige bereits im Finale.
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Lilli Tagger kämpft beim WTA250-Tennisturnier in Guangzhou um ihren zweiten Titel auf der Tour. Die 18-jährige Osttirolerin steht nach einem souveränen 6:2,6:0 gegen die Spanierin Kaitlin Quevedo im Finale. Dort trifft sie am Sonntag auf die britische Qualifikantin Harriet Dart. Für Tagger ist es das insgesamt dritte Finale auf der Tour, das zweite in China nach jenem in Jiujiang vor fast exakt einem Jahr.

Die als letzte gesetzte Spielerin im Halbfinale stehende Österreicherin agierte gegen die zwei Jahre ältere Quevedo von Beginn an unantastbar. Im zweiten Aufschlagspiel der in den USA geborenen Spanierin holte sie sich bei ihrer vierten Chance das erste Break. Ein weiteres gelang ihr zum 5:2 im ersten Satz. Bei eigenem Aufschlag war Tagger dank einer starken Serviceleistung nie wirklich in Bedrängnis. Nach 31 Minuten hatte Tagger den ersten Satz in der Tasche.

Match nach 52 Minuten entschieden

Die auf Platz 86 im Ranking liegende Quevedo konnte auch danach nicht kontern. Tagger nahm ihrer Gegnerin die Aufschläge zum 1:0 und 3:0 ab und verwertete schlussendlich ihren zweiten Matchball. 52 Minuten dauerte die Partie insgesamt. "Speziell im ersten Satz ist sie gut gestartet", meinte Tagger zum Spiel. Womöglich habe bei Quevedo auch eine Blessur im Bein eine Rolle gespielt. "Mein erstes Finale war im letzten Jahr in China. Ich habe gute Erinnerungen. Es wird aber nicht leicht, Harriet spielt unglaublich diese Woche."

Die in der Qualifikation gestartete Dart setzte sich davor gegen die Chinesin Sun Xinran 5:7,7:6(1),6:0 durch. Die 30-jährige Britin musste gegen die 16-Jährige dabei im zweiten Satz Matchbälle abwehren. Einen Titel auf der Tour hat Dart bisher noch nicht gewonnen.

Tagger musste in Guangzhou ins Endspiel einziehen, um in der Weltrangliste von Platz 53 aus nicht zurückzufallen. Toppt sie aber ihr Vorjahresfinale mit ihrem zweiten WTA-Turniersieg, würde sie sich im Ranking um rund zehn Positionen verbessern.

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