Zusammengekracht

Flugzeug-Drama in der Wachau: Arzt und Unternehmer tot

Die Opfer des Flugzeug-Dramas bei Gneixendorf.
© KH Melk, Facebook
In der Nähe des Flugplatzes Krems-Gneixendorf sind am Montagvormittag zwei Kleinflugzeuge kollidiert und stürzten 350 Meter ab. Zwei Piloten, durchaus prominente Niederösterreicher (36 und 70), starben.
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NÖ. Laut Notruf Niederösterreich waren die Ultraleichtmaschinen nach dem Crash in der Luft in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren rückten aus, diverse Teile waren am Flugfeld und in den benachbarten Weingärten verteilt. Laut ersten Informationen dürfte es in den beiden Kleinflugzeugen neben den jeweiligen Piloten keine weiteren Insassen bzw. Opfer gegeben haben.

Bei einem der Piloten soll es sich um den ehemaligen ärztlichen Direktor des Landesklinikums Melk und langjähriger Obmann des Segelclubs in Krems, beim anderen um einen jungen  IT-Unternehmer und Ex-Bürgerlisten-Gemeinderat aus Traismauer handeln.

Feuerwehrleute bekämpfen den Brand im Weingarten, näherten sich dem Ansturzort wegen Explosiongefahr aber vorsichtig.
Feuerwehrleute bekämpfen den Brand im Weingarten, näherten sich dem Ansturzort wegen Explosiongefahr aber vorsichtig. © DOKU-NÖ

Das Gelände wurde weitläufig abgesperrt. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften ist an Ort und Stelle.

Mehrere Polizisten und Feuerwehrleute stehen bei Einsatzfahrzeugen am Straßenrand.
Großeinsatz der Einsatzkräfte bei Gneixendorf nahe Langenlois. © DOKU NÖ

Der Unfall ereignete sich gegen 9.15 Uhr etwa einen Kilometer vom Flugplatz in Gneixendorf entfernt. Laut Feuerwehr waren zwei Leichtflugzeuge darin involviert. Laut neuesten Informationen dürfte eines als Zugmaschine einen Segelflieger in die Höhe befördert haben und nach dessen Ausklinken eine Kurve geflogen sein. Das zweite Kleinflugzeug, das just in diesem Moment startete, krachte in die vorher genannte Zugmaschine. Der in die Luft beförderte Segelflieger war in den Unfall nicht verwickelt. Die Maschinen kollidierten und stürzten aus einer Höhe von 350 Metern ab.

Rettung konnte vor Ort leider nichts mehr ausrichten.
Rettung konnte vor Ort leider nichts mehr ausrichten. © DOKU NÖ
Wrackteile waren auch in den Weingärten verstreut.
Wrackteile waren auch in den Weingärten verstreut. © APA/BFKDO KREMS
Ein abgerissener Flügel einer der beiden abgestürzten Maschinen.
Ein abgerissener Flügel einer der beiden abgestürzten Maschinen. © DOKU NÖ

Laut ORF NÖ waren die Maschinen vermutlich durch den Aufschlag in Brand geraten. Mittlerweile sind die Flammen unter Kontrolle, einzelne Glutnester werden derzeit von Wasserwerfern aus sicherer Entfernung gelöscht. Denn aus Sicherheitsgründen mussten sich die Einsatzkräfte etwas zurückziehen. Grund dafür ist, dass noch nicht geklärt werden konnte, ob die Schleudersitze ausgelöst wurden.

Deshalb wurde auch ein Entschärfungsdienst alarmiert. Zehn Feuerwehren sind vor Ort.

© DOKU-NÖ

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