Regierung

Impfen in Apotheken kommt für drei Vakzine

Eine Frau spricht bei einer Pressekonferenz am Rednerpult mit Mikrofon und Namensschild.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Apotheken können künftig Impfungen vornehmen.
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Das hat der Ministerrat am Mittwoch beschlossen. Betroffen sind Immunisierungen gegen FSME, Keuchhusten-Tetanus-Diphtherie und Hepatitis B. Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) betonte im Pressefoyer nach der Regierungssitzung, es gehe ausdrücklich nicht darum, Ärzte zu ersetzen, sondern darum, ein zusätzliches Angebot zu schaffen.

Wie die Ressortchefin ausführte, habe man sich auf Impfungen konzentriert, die man bereits in Apotheken erwerben könne. Danach noch einen Gang zum Arzt antreten zu müssen, sei eine der Hürden gewesen, die manche vom Wahrnehmen der Impfungen abgehalten hätten. In den Apotheken geimpft werden können Personen ab 14 Jahren. Einige Gruppen wie Schwangere und Risiko-Patienten sind ausgenommen.

Bereits heute wird die Begutachtung des entsprechenden Gesetzesvorhabens gestartet. Wenn es nach Schumann geht, sollen die ersten Impfungen bereits zu Beginn der kommenden Zeckensaison im Frühjahr 2027 in Apotheken durchgeführt werden. Um diese vornehmen zu können, brauchen Mitarbeiter der Apotheken eine entsprechende Ausbildung mit abschließender Prüfung. Die Impfung selbst muss in einem abgetrennten Raum vorgenommen werden.

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