Essen

ICE-Tragödie: Zug tötet Gleisarbeiter

Ein ICE-Zug der Deutschen Bahn.
© AP
Ein Arbeitseinsatz auf den Bahngleisen endete in einer Tragödie: Ein ICE hat in der Nacht auf Montag in Essen zwei Gleisarbeiter erfasst. Einer der Männer wurde getötet, sein Kollege schwer verletzt.
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Das Unglück ereignete sich im Stadtteil Katernberg, im Bereich der Grundstraße. Insgesamt sechs Mitarbeiter der Deutschen Bahn waren dort mit Arbeiten an den Gleisen beschäftigt, als der Hochgeschwindigkeitszug zwei von ihnen erfasste.

Um 23.11 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Für einen der beiden Arbeiter kam jede Hilfe zu spät: Er erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen

Bergung mit Feuerwehr-Drehleiter

Der Arbeitskollege überlebte, musste jedoch aufwendig geborgen werden. Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter ein, um den Schwerverletzten aus dem Gleisbereich auf die Straße zu transportieren. Von dort wurde er in ein Krankenhaus gebracht.

Neben zahlreichen Rettungskräften waren ein Hubschrauber der Bundespolizei und drei Notfallseelsorger im Einsatz. Diese betreuten auch den Lokführer des ICE. Nach etwa zwei Stunden war der Rettungseinsatz beendet.

Wie es zu dem folgenschweren Unfall kommen konnte, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Auch der Zugverkehr ist betroffen: Fernzüge zwischen Gelsenkirchen und Duisburg werden umgeleitet. Die Deutsche Bahn rechnet mit Verspätungen von etwa 20 Minuten. Im Regionalverkehr müssen Fahrgäste ebenfalls mit Einschränkungen rechnen.

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