Jetzt fix!

Heizen trotz Geldsorgen: EVN schützt Kunden vor Abschaltungen

Ein Arbeiter mit Helm schaut durch ein Sichtfenster in einen brennenden Heizofen.
© severinwurnig.com
Niederösterreichs Haushalte können in der bevorstehenden Heizsaison aufatmen: Wer bei der EVN in Zahlungsschwierigkeiten gerät, muss bis Mitte Februar keine Abschaltung von Strom, Gas oder Wärme fürchten.
OE24 auf Google bevorzugen

Die steigenden Lebenshaltungskosten bringen viele Familien in Niederösterreich weiterhin an ihre Grenzen. Deshalb wurde rechtzeitig vor Beginn der Heizsaison zwischen EVN und AK Niederösterreich-Präsident und ÖGB NÖ-Vorsitzenden Markus Wieser eine Vereinbarung getroffen, die Haushalten in Not mehr Sicherheit geben soll. Zwischen 1. Dezember 2026 und 15. Februar 2027 werden Strom, Gas sowie Nah- und Fernwärme bei Kundinnen und Kunden der EVN trotz Zahlungsproblemen nicht abgeschaltet.

Gerade in den Wintermonaten kann ein Energieausfall dramatische Folgen haben. "Wir setzen auf konstruktive Gespräche, um wirksame Lösungen für betroffene KonsumentInnen zu erzielen", so Wieser. Parallel zur Vereinbarung bleibt auch der EVN-Energiehilfe-Fonds bestehen. Dieser richtet sich an Menschen, die von Armut bedroht sind und Schwierigkeiten haben, ihre Energieversorgung zu finanzieren.

Die Abwicklung erfolgt gemeinsam mit sozialen Einrichtungen, damit Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird. Anspruch auf Unterstützung haben Personen mit Hauptwohnsitz in Niederösterreich, die als armutsgefährdet gelten und ihre laufende Energieversorgung nicht mehr aus eigener Kraft sicherstellen können. Die Regelung betrifft Haushalte, die von der EVN mit Strom, Gas oder Wärme versorgt werden.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden