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Die Woche startete für tausende Pendler erneut mit massiven Problemen. Neben den ohnehin schon herausfordernden Intervallen aufgrund der Sanierung auf der Stammstrecke in Wien, kam es erneut zu einem großflächigen Ausfall. Weil in der Nacht auf Montag zwei Güterzüge auf der Südstrecke entgleist waren, stand der Bahnverkehr nahezu still. Betroffen war die Region rund um den Hauptbahnhof Wiener Neustadt, wodurch es allerdings zu Verspätungen sowohl in Richtung Kärnten, als auch Wien kam. Die ÖBB arbeitte mit Hochdruck an der Behebung der Schäden, das Chaos dauerte aber den ganzen Tag an. Viele Verbindungen mussten komplett gestrichen werden, andere hingegen konnten nur stark verspätet losfahren und ihr Ziel erreichen.
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Es war nicht der erste Vorfall dieser Art. Bereits im August sorgten zwei entgleiste Züge in Wien für großes Chaos im öffentlichen Verkehr. Damals dauerte die Behebung der Schäden sogar mehrere Tage. So lange sollte es diesmal nicht dauern. Am Nachmittag gab die ÖBB bekannt, dass die Reperaturen gegen 16 Uhr beendet seien.
In der Sonntagnacht gegen 1 Uhr kam es im Ausfahrtsbahnhof Wiener Neustadt zu dem Vorfall, bei dem zwei Güterwagen unkontrolliert in Bewegung gesetzt wurden. Im weiteren Verlauf prallten die Waggons gegen einen Masten der Oberleitung und sprangen in weiterer Folge aus den Schienen. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Wie weit die Waggons herrenlos unterwegs waren und warum sie losrollen konnten, ist Teil einer umfangreichen Untersuchung.
Tausende Pendler in der Früh betroffen
Der Hauptbahnhof Wiener Neustadt gilt mit täglich 580 Zügen als größter Bahnknotenpunkt in Niederösterreich, weshalb Tausende Pendlerinnen und Pendler von den Ausfällen betroffen sind. Reisende wurden gebeten, sich vor Fahrtantritt genau über ihre Verbindungen informieren.
Zwischen Wiener Neustadt Hauptbahnhof und Neunkirchen NÖ Bahnhof sowie zwischen Lanzenkirchen Bahnhof und Bad Fischau-Brunn/Schneebergbahn Bahnhof waren überhaupt keine Zugfahrten möglich.
Die ÖBB haben für die betroffenen Abschnitte einen Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet, wobei das Platzangebot begrenzt sein kann.
Fahrgäste werden gebeten, nach Möglichkeit alternative Reisemöglichkeiten zu nutzen. Mobilitätseingeschränkte Personen sollten sich vorab mit dem ÖBB-Kundenservice unter +43 (0)5-1717-5 in Verbindung setzen. Die ÖBB bitten um Entschuldigung und informieren laufend über die Fahrplanauskunft SCOTTY.
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