Asylkrise

FPÖ tobt nach Integrationsbericht: "ÖVP ist das Problem"

FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch
© FPö
Die heutige Präsentation des ÖIF-Integrationsberichts „Was denkt Österreich 2026" durch ÖVP-Ministerin Claudia Bauer sorgt bei der FPÖ für blanke Empörung. Die Zahlen sind eindeutig: 75 Prozent der Bevölkerung sorgen sich um die kulturelle Identität Österreichs, 65 Prozent empfinden Zuwanderung als problematisch. Für die Freiheitlichen ist das kein Grund zur Sorge – sondern die Bestätigung eines jahrelangen Versagens.
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Belakowitsch holt zum Rundumschlag aus

Besonders scharf geht FPÖ-Sozialsprecherin Dagmar Belakowitsch mit der Ministerin ins Gericht. Von einer „reinen Farce" spricht sie und wirft der ÖVP vor, ihr eigenes Versagen zu inszenieren: „Die ÖVP ist scheinbar meisterhaft darin, ihr eigenes historisches Versagen zu analysieren und das dann auch noch als 'Auftrag an die Politik' zu verkaufen. Bauer stellt sich hin, hakt den Termin ab, und bis zum nächsten Jahr passiert wieder absolut nichts. Versagen, vertuschen, blenden und wiederholen – das ist die Arbeitsweise der ÖVP, die uns sehenden Auges in den gesellschaftlichen Totalkollaps führt!"

Für Belakowitsch steht fest, wer die Verantwortung trägt: „Die Bevölkerung weiß ganz genau, wer uns diese Zustände eingebrockt hat. Die ÖVP hat in allen Fragen der Zuwanderungspolitik krachend versagt und unsere Heimat zum Opfer ihrer beispiellosen Unfähigkeit gemacht." Ihr zentraler Vorwurf gipfelt in einem Satz: „Die ÖVP ist nicht der Problemlöser, sie ist das Problem selbst!"

FPÖ-Niederösterreich-Sicherheitssprecher Andreas Bors
FPÖ-Niederösterreich-Sicherheitssprecher Andreas Bors © FPÖ NÖ

Bors sieht "Quittung für Migrationsversagen"

Auch FPÖ-Niederösterreich-Sicherheitssprecher Andreas Bors nutzt die Zahlen für scharfe Kritik. Für ihn sind die ÖIF-Ergebnisse eine „schallende Ohrfeige" für alle, die die Folgen der Zuwanderung schönreden würden. Er verweist auf den Anstieg der Sorge um die kulturelle Identität von 57 Prozent im Jahr 2018 auf nunmehr 75 Prozent und betont: „Die Österreicher haben längst erkannt, was die politische Verantwortungselite noch immer nicht wahrhaben will: Ungebremste Zuwanderung verändert unser Land und gefährdet zunehmend den gesellschaftlichen Zusammenhalt."

Bors verweist zudem darauf, dass 84 Prozent der Befragten wahrnehmen, dass Zugewanderte in manchen Stadtteilen weitgehend unter sich leben würden. 56 Prozent sähen die größten Spannungen zwischen Einheimischen und Zugewanderten. Sein Fazit: „Das ist das vernichtende Zeugnis einer völlig gescheiterten Asyl-, Migrations- und Integrationspolitik."

FPÖ fordert radikalen Kurswechsel

Beide FPÖ-Politiker fordern angesichts der Zahlen einen sofortigen Kurswechsel. Bors verlangt einen konsequenten Zuwanderungsstopp und den harten Kampf gegen Parallelgesellschaften. Belakowitsch geht noch weiter und fordert einen „sofortigen Asylstopp" sowie eine „konsequente Remigration", um das soziale Gefüge Österreichs zu retten.

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