Die Felder im Weinviertel leiden schon seit Monaten unter dem ausbleibenden Regen. Besonders hart trifft es heuer Herbstkulturen wie Mais, Erdäpfel, Kürbis und Zuckerrüben. Weil die Zuckerrübenernte gerade läuft, ist hier das volle Ausmaß der Schäden noch nicht abzusehen. Klar ist aber schon jetzt: Viele Betriebe kämpfen mit dramatischen Einbußen - und damit ums Überleben.
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Bei Erdäpfeln rechnen die Produzenten mit Verlusten zwischen 50 und 70 Prozent. Doch auch der Mais bereitet Sorgen: Auf manchen Flächen könnte die Ernte Schätzungen nach sogar um bis zu 80 Prozent geringer ausfallen. Die lange Trockenperiode hat die Pflanzen ausgebremst, viele Felder blieben weit hinter den Erwartungen zurück. Ebenso zeigen sich negative Folgen bei den Zuckerrüben: Im Bezirk Korneuburg ist die Anbaufläche in den vergangenen Jahren von rund 2.300 auf 1.500 Hektar geschrumpft. Ein Grund dafür ist die Konzentration der Verarbeitung auf nur noch einen Standort.
Massive Einbußen gibt es darüber hinaus bei den Kürbissen: Statt 1.000 Kilogramm pro Hektar werden auf den Feldern nur noch 200 Kilogramm geerntet. Die Landwirtschaft steht ob der anhaltenden Trockenheit vor großen Herausforderungen, für die Bezirksbauernkammer-Obmann Hannes Zehetner laut NÖN aber eine Lösung parat hält: "Donauwasser ist nötig", das dosiert ins Weinviertel geleitet wird. Dies würde aus seiner Sicht dabei helfen, die Versorgung der Felder zu sichern und künftige Ernteausfälle einzudämmen.
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