Standortfrage
Digital-Uni könnte sich am Kika-Areal ansiedeln
Die Herbergssuche für die IT:U ist um ein Kapitel reicher. Laut eines Medienberichts der OÖN soll nun auch das ehemalige KIKA-Areal in der Freistädter Straße in Urfahr als künftige Heimat der Uni in Betracht gezogen werden. Umweltstadträtin Eva Schobesberger (Grüne) kann dem Vorschlag durchaus etwas abgewinnen. "Das ehemalige KIKA-Areal hat ähnliche Vorteile wie die Postcity. Die Flächen sind zentral gelegen, bereits versiegelt und gut an den öffentlichen Verkehr angeschlossen. Die IT:U auf einem derartigen Areal anzusiedeln wäre eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten." Die Digitaluni habe sich eine Heimat in zentraler Lage verdient. Eine Errichtung auf der grünen Wiese auf Kosten wertvoller Grünflächen beim Biologiezentrum wäre laut Schobesberger schließlich das Gegenteil davon, wofür die IT:U stehen soll: eine moderne Bildungs- und Forschungsstätte, die durch Innovation statt altem Denken dazu beitragen soll, dass wir die kommenden gesellschaftlichen Herausforderungen gut bewältigen können.
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Derzeit werden Flächen gemietet
Das nötige Verfahren zur Änderung des Flächenwidmungsplans für den Biologiezentrumstandort von Widmung Museum auf Widmung Universität ist bereits im Laufen. Über den Standort entscheiden muss der Bund gemeinsam mit dem Land Oberösterreich.
Jede weitere Verzögerung bei der Standortentscheidung für den Campus kostet viel Steuergeld. Die IT:U muss derzeit Flächen anmieten, um für das neu gestartete Masterstudium sowie Forschung und Verwaltung genügend Platz zu haben.
"Das wär ja einmal eine vernünftige Lösung! Hoffentlich setzt sich die Vernunft auch durch", bekräftigt Friedrich Schwarz, Botaniker und Umwelt-Experte der Bürger:inneninitiative "Rettet den Grüngürtel".
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