Die Grün-Weißen thronen mit 27 Punkten an der Spitze der Bundesliga, während sich die Veilchen bei einem nicht minder schwachen WAC bedanken dürfen, nicht mit der roten Laterne ins Derby zu gehen.
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Satte zehn Tabellenplätze trennen die beiden Vereine vor dem Treffen. Das gab es noch nie.
August 2017 war man nah dran
Ein Blick in die Historie des Duells zeigt, man war schon einige Male nah dran. Zuletzt in der Saison 2017/18, als die Austria als Tabellenletzter nach Wien-Hütteldorf reisen musste, die damals auf Platz zwei saßen. Aber auch hier waren es nur acht Plätze und obendrein erst zwei Spieltage gespielt. Das Match endete 2:2.
Bis zum nächsten Städtekampf mit einem Team auf einem zweistelligen Platz braucht es einen tiefen Sprung in die Vergangenheit, genauer gesagt ins Jahr 1992. Am damaligen 15. Spieltag war Rapid das Schlusslicht, nur waren auch die Violetten nur Siebenter – es folgte ein 2:1-Auswärtssieg Rapids. Spannend, auch am 3. Spieltag dieser Saison ging man als Zwölfter und Siebenter ins Duell.
Weiter Sprung in die 70er-Jahre
Auch bei den nächsten Spielen mit einem Wiener so tief in der Tabelle war der größte Rivale meist nicht weit entfernt. Erst im Jahr 1974/75 war wieder ein krasser Unterschied zu finden, die Hütteldorfer als Tabellenführer und die Austria als Achter (in einer Zehner-Liga), aber auch nicht vergleichbar.
Auftritt 1972/73: Es ist die Spielzeit, die der aktuellen Situation am nächsten kommt. Auch hier rangierte Rapid ganz oben, die Veilchen auf Platz zehn. Aber auch hier war es nicht so schlimm, denn in der damaligen 16er-Liga war die Austria weit weg vom Tabellenende.
"Spricht nicht viel für die Austria"
Nun ein Zeitsprung, der es in sich hat. Wir befinden uns im Jahr 1931, als die Grün-Weißen als Letzter und Zwölfter zum Zweiten an die Hohe Warte reisen mussten. Der 5:3-Erfolg fand aber auch hier bereits am 2. Spieltag statt.
Der kurze Blick in die Historie, die bereits 350 Schlachten spannt, zeigt: Eine Situation wie nun gab es noch nie!
"Wenn man es am Papier analysiert, spricht nicht so viel für die Austria", meinte Interimscoach Max Uhlig. Satte 20 Punkte trennen die beiden. Es wird eine kleine Sensation brauchen.
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