Küchen-Weisheit

Darum sollte man Eierspeise NIE in der Pfanne machen

Brouillade mit schwarzen Trüffeln und Kartoffelscheiben, garniert mit Kräutern und Tomate.
© Getty Images
Eierspeise aus der Pfanne wird schnell trocken oder gummiartig. Ein einfacher Trick mit kochendem Salzwasser sorgt hingegen in etwa 20 Sekunden für ein extrem cremiges Ergebnis.
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Wer Rührei in der heißen Pfanne zubereitet, kennt das Problem: Das Ergebnis gerät oft zu trocken, labbrig oder schmeckt einfach fad. Doch die Pfanne lässt sich ganz leicht ersetzen. Die Zeitschrift "Freundin" und "Focus online" berichten über den sogenannten Whirlpool-Trick, der Eier im Topf innerhalb von etwa 20 Sekunden cremig gart.

Rührei im Salzwasser garen

Für diesen Schritt füllen Hobbyköche reichlich Wasser mit reichlich Salz in einen Topf und bringen es zum Kochen. Währenddessen werden Eigelb und Eiweiß in einer Schale rund 30 Sekunden lang kräftig verquirlt. Anschließend wird das kochende Wasser so lange gerührt, bis ein kräftiger Strudel entsteht. In diesen Strudel gießen Hobbyköche die Eimasse und legen sofort den Deckel auf den Topf. Im heißen Wasser gerinnen die Eier zu einer cremigen Masse ganz ohne Butter oder Öl.

Gabel statt Schneebesen nutzen

Damit das Rührei nicht im Wasser zerfällt, hebt man es vorsichtig mit einem Sieb heraus auf den Teller. Falls es noch etwas wässrig wirkt, lässt es sich kurz mit Küchenpapier abtupfen. Dadurch wird das Ergebnis besonders leicht und fluffig. Schon beim Verquirlen entscheidet das Werkzeug über die Textur: Ein Schneebesen arbeitet zu viel Luft ein, wodurch das Ei gummiartig werden kann. Eine Gabel bringt weniger Luft hinein und liefert die bessere Konsistenz.

Hinweise zur sicheren Zubereitung

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist jedoch auf einen wichtigen Sicherheitspunkt hin. Salmonellen-Experte Istvan Szabo erklärt: "Es gibt einen schönen Grundwert: Mindestens zwei Minuten bei mindestens 70 Grad Kerntemperatur" – dies gelte ausdrücklich auch für Rührei. Der 20-Sekunden-Strudel erreicht diesen Wert nicht zwingend. Während das Risiko für gesunde Erwachsene gering bleibt, sollten Kleinkinder, Schwangere, ältere sowie immungeschwächte Menschen Eier laut BfR stets vollständig durchgaren. Auf und unter der Schale können sich Salmonellen und Campylobacter befinden, die Magen-Darm-Beschwerden auslösen.

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