"Jobs verschwinden"
Bill Gates wagt düstere KI-Prognose
Der US-Unternehmer sieht durch die rasant fortschreitende Entwicklung von KI zahlreiche Arbeitsplätze in Gefahr. Nach Einschätzung des Tech-Milliardärs betrifft diese Veränderung viele Branchen. In einem Essay schreibt Gates zur Lage auf dem Arbeitsmarkt: "Many jobs will disappear forever." Diese Entwicklungen würden sich in Feldern wie Recht, Medizin, Softwareentwicklung, Kundenservice und der Industrie innerhalb eines Jahrzehnts vollziehen. Eine Auswirkung auf den Arbeitsmarkt in Österreich und weltweit gilt dabei als wahrscheinlich.
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Grenzen für den Einsatz von Maschinen
Trotz des Fortschritts plädiert Gates dafür, gewisse Aufgaben nicht an Roboter abzugeben. Er spricht in diesem Zusammenhang von Tätigkeiten, die "Human Reserved" bleiben müssen. Als persönliches Beispiel nennt er die Pflege seines Vaters, der vor sechs Jahren an Alzheimer verstarb. Die dort erfahrene Menschlichkeit könne keine Maschine ersetzen. Ebenso verhalte es sich bei medizinischen Hiobsbotschaften: Ein Roboter sollte Betroffenen keine unheilbaren Krankheiten diagnostizieren, auch wenn dies technisch machbar wäre.
Gefahren durch Missbrauch und Überwachung
Neben der Arbeitswelt sieht Gates Gefahren in der Entstehung neuer Krankheiten sowie bei autonomen Waffen. Überwachung und Meinungsmanipulation könnten durch die Technologie vereinfacht werden. Zudem wirft er Managern der Tech-Branche vor, Risiken aus wirtschaftlichen Interessen herunterzuspielen. Führende Verantwortliche würden sich gegenseitig davor warnen, Warnungen auszusprechen, um Investitionen nicht zu gefährden.
Ein turbulenter Übergang steht bevor
Gates meint zur Zukunft der Technologie: "KI wird entweder der größte Gleichmacher sein, der je erfunden wurde, oder die schlimmste Quelle von Ungerechtigkeit." Das neue Zeitalter bringe in jedem Szenario eine extrem unruhige Phase für die Menschheit mit sich. Es bleibe offen, welche Aufgaben letztlich in menschlicher Hand verbleiben.
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