Schon im Winter könnte laut dem serbischen Fachmagazin "Czv Magazine" das Kapitel Roter Stern enden – und ausgerechnet die österreichische Bundesliga könnte zur nächsten Station des 37-Jährigen werden. Denn der Wiener soll demnach selbst mit dem Gedanken spielen, seine Karriere in der Heimat ausklingen zu lassen.
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Fakt ist: Die Ausgangslage in Belgrad ist alles andere als rosig. Arnautovićs Vertrag läuft zwar erst am 30. Juni aus, eine Verlängerung gilt aber als unwahrscheinlich. Mit rund 2,5 Millionen Euro Jahresgehalt besitzt er einen Rekordvertrag in der serbischen Liga und ist für Roter Stern ein teures Luxusproblem. Will der Klub noch eine Ablöse kassieren, muss er bereits im Winter handeln. Im Sommer wäre der Angreifer ablösefrei zu haben.
Belgrad-Abenteuer läuft nicht nach Wunsch
Dabei war Arnautović im Sommer 2025 als großer Hoffnungsträger gekommen. Er sollte Roter Stern mit seiner Erfahrung endlich zurück in die Champions League führen. Doch zum zweiten Mal in Folge wurde die Königsklassen-Ligaphase verpasst. Auch in der Europa League blieb der große Erfolg aus.
Jetzt kämpft der serbische Meister in der Conference League auf Rang 22 um das Play-off-Ticket. Arnautović kommt bislang auf 48 Einsätze, 17 Tore und zehn Assists. Für viele Fans ist diese Bilanz angesichts seines Millionen-Gehalts jedoch zu wenig. Vor allem in den wichtigen Spielen habe der Wiener zu selten den Unterschied gemacht. Hinzu kommt, dass Bamba Dieng als erste Sturmspitze gesetzt ist und Trainer Albert Riera für die Zukunft offenbar einen anderen Stürmertyp bevorzugt.
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Zündet Arnie bei Rapid oder beim LASK?
Und damit wird es für Österreichs Fußball besonders spannend. Noch vor seinem Wechsel nach Belgrad sorgte das Transfer-Theater um eine mögliche Rückkehr zu Rapid für Schlagzeilen. Könnte Arnautović nun einen zweiten Anlauf wagen und tatsächlich bei seinem Jugendklub landen? Oder grätscht der LASK dazwischen? Die Linzer haben mit ihren Erfolgen in der Champions-League-Ligaphase und den Millionen aus der Startprämie finanziell ordentlich Rückenwind. Ein Sturm-Duo mit Arnautović und seinem Ex-ÖFB-Kollegen Sasa Kalajdzic hätte jedenfalls echten Kracher-Charakter.
Auch Italien bleibt eine Option. Dort hat Arnautović mit seiner Familie, unter anderem in Bologna, eine Heimat gefunden. Doch der Gedanke an eine Rückkehr nach Österreich ist reizvoll. Nach seinem Abschied aus dem Nationalteam könnte der Wiener nun auch auf Klubebene ein letztes großes Kapitel in seiner Heimat aufschlagen. Der Winter könnte dafür den perfekten Zeitpunkt liefern.
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