Eine Person getötet

Angriff bei Rave in der Schweiz war Amoklauf

Blumen, Kerzen und handgeschriebene Notizen vor dem Eingang einer Pferderennbahn als Gedenkstätte.
© EPA
Die Polizei geht bei der Schießerei in Aarau vom Sonntag von einem Amoklauf aus.
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Dies hat sie am Mittwoch bei der Pressekonferenz in Schafisheim bekannt gegeben. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sei der am Montag festgenommene Mann der Schütze, sagte Polizeikommandant Oberst Michael Leupold. Der 43-Jährige sei Schweizer Staatsangehöriger ohne Migrationshintergrund.

Sonntagfrüh war es bei einer Raveparty in Aarau zu einer tödlichen Schießerei gekommen. Eine 22-jährige Italienerin wurde dabei getötet, sechs weitere Personen wurden verletzt.

Aussage verweigert

Der Schütze von Aarau hatte sich am Montag in seinem Heimatkanton Jura gestellt. Damals war das Tatfahrzeug bereits bekannt gewesen - Einsatzkräfte der Polizei waren bereits im Jura unterwegs, sagte Gesamteinsatzleiter Matthias Schildknecht. Der Mann habe angegeben, dass es ihm seit längerer Zeit nicht gut gehe.

Bei einer ersten Einvernahme habe der Verhaftete die Aussage verweigert, führte der leitende Staatsanwalt, Christoph Rüedi, weiter aus. Der Mann habe jedoch Angaben zur Person gemacht. Man gehe aktuell davon aus, dass der 43-Jährige eine psychische Krankheit habe.

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