Erste Bank Open

Alcaraz knackt Rodionov-Bezwinger & steht im Viertelfinale

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Carlos Alcaraz steht im Viertelfinale der Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle – doch der Weg dorthin verlief nicht ohne Wackler. Gegen Nikoloz Basilashvili zeigte der spanische Tennis-Superstar am Donnerstag zunächst seine ganze Klasse, ehe er im zweiten Satz die Konzentration verlor und seinen Gegner zurück ins Spiel kommen ließ. Im nervenaufreibenden Tiebreak behielt Alcaraz schließlich die Oberhand und machte mit 6:1, 7:6(11) den Einzug in die nächste Runde perfekt.
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Dabei ließ Alcaraz im ersten Satz keinen Zweifel daran, wer auf dem Court den Ton angab. Mit seinem rasanten Tennis, druckvollen Grundschlägen und spektakulären Aktionen setzte er Basilashvili gehörig unter Druck. Der Weltranglisten-Dritte wirkte hellwach, diktierte die Ballwechsel und begeisterte mit seiner spielerischen Leichtigkeit. Für den Georgier war gegen diesen Alcaraz zunächst wenig auszurichten.

Doch die Partie sollte noch eine Wendung nehmen. Im zweiten Durchgang schlichen sich bei Alcaraz plötzlich Fehler ein. Die Konzentration ließ nach, die Ballwechsel wurden enger und Basilashvili fand immer besser in die Partie. Der Georgier nutzte die Schwächephase des Favoriten, hielt dagegen und machte aus dem zunächst einseitigen Duell einen echten Krimi.

Erneut ein Tiebreak-Krimi für Superstar

Damit war Alcaraz plötzlich gefordert. Wie schon bei seinem Auftaktmatch musste der Spanier in der entscheidenden Phase die Nerven zusammenhalten. Im Tiebreak bewies er schließlich seine Klasse und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

Schon zum Auftakt hatte sich Alcaraz gegen Karen Khachanov erst im Tiebreak des zweiten Satzes durchgesetzt. Auch gegen Rodionov-Bezwinger Basilashvili blieb ihm ein entspannter Arbeitstag erspart. Der Sieg steht, doch die zwischenzeitlichen Konzentrationsprobleme dürften dem Spanier eine Warnung sein.

Hält ATP-500-Serie am Laufen

Mit dem hart erkämpften Erfolg baute Alcaraz seine beeindruckende Serie auf 23 Siege in Folge bei ATP-500-Turnieren aus. Seine letzte Niederlage in dieser Kategorie kassierte er im Februar 2025 im Viertelfinale von Doha gegen Jiří Lehečka. Seither triumphierte er in Barcelona, bei Queen’s und in Tokio sowie 2026 erneut in Doha und Tokio.

In Wien wartet nun Tommy Paul auf den Spanier. Der US-Amerikaner zog mit einem deutlichen 6:1, 6:1 gegen Luciano Darderi ins Viertelfinale ein. Nach dem Tiebreak-Krimi gegen Basilashvili dürfte Alcaraz gewarnt sein: Für den nächsten Schritt Richtung Titel wird er seine Konzentration über die gesamte Partie hochhalten müssen.

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