Chaotische Zustände

Kampf gegen Taxi-Abzocke: Hauptbahnhof vor Umbau

Modernes Bahnhofsgebäude des Wiener Hauptbahnhofs mit Zügen und markanter Dachkonstruktion.
© APA/Hans Punz
Überhöhte Preise, fragwürdige Methoden und Streit um Fahrgäste - wer am Wiener Hauptbahnhof ein Taxi braucht, erlebt mitunter eine böse Überraschung. Durch einen großen Umbau soll dies aber bald ein Ende nehmen.
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Immer wieder sorgten Taxifahrer am Wiener Hauptbahnhof für Ärger. Besonders Touristen gerieten ins Visier unseriöser Abzocker. Unerlaubte Fixpreise, verweigerte Fahrten und regelrechter Druck auf Fahrgäste machten den Taxistand vor Ort zum Problem. Selbst Kontrollen brachten bislang nicht den gewünschten Erfolg. Nun wollen die ÖBB gegensteuern und den Standplatz am südlichen Bahnhofsvorplatz komplett neu organisieren.

Das neue Konzept soll für klare Verhältnisse sorgen: Künftig werden Taxis über einen markierten Fahrweg in einer Schleife zu ihrem Standplatz geleitet. Statt ungeordnet nebeneinander zu stehen, müssen die Fahrzeuge künftig hintereinander Aufstellung nehmen. Damit soll auf den ersten Blick erkennbar sein, welches Taxi als Nächstes an der Reihe ist. Das Prinzip orientiert sich an internationalen Flughäfen.

Taxi-Pläne Wiener Hauptbahnhof
ÖBB sagen Taxi-Abzockern mit konkreten Plänen den Kampf an. © ÖBB

Der Baustart ist für das Frühjahr 2027 geplant, wie der ORF berichtet. Wie teuer das Projekt wird, steht noch nicht fest. ÖBB, Wirtschaftskammer und Stadt Wien wollen sich die Kosten teilen. Auch der genaue Fertigstellungstermin ist derzeit offen. Für Wiens Reisende könnte der Umbau damit endlich ein großer Schritt zu mehr Transparenz, fairen Preisen und einem stressfreien Weg in die City werden.

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