NEUES MRT

44 Mio. Euro für Ausbau von Mühlviertler Krankenhaus

Zubau
© Klinikum Freistadt
MRT-Bilder können Bindegewebe, Knorpel, Sehnen und Bänder besonders gut darstellen.
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Mit dem Gesundheitsplan 2030 hat Oberösterreich einen klaren Kurs für eine gut erreichbare Gesundheitsversorgung eingeschlagen. Dieser Kurs wird konsequent umgesetzt: Nach Kirchdorf und Grieskirchen hat nun auch am Klinikum Freistadt ein neues MRT-Gerät den Betrieb aufgenommen. Zwei weitere Geräte folgen in den nächsten beiden Jahren in Schärding und Bad Ischl.

44 Mio. Euro für Ausbau

"Mit dem neuen MRT stärken wir das Klinikum Freistadt und schaffen einen ganz konkreten Mehrwert: kürzere Wege, raschere Diagnosen und mehr Versorgungssicherheit. Insgesamt investieren wir rund 44 Millionen Euro in die Weiterentwicklung des Klinikums“, erklärt LH Thomas Stelzer (ÖVP).

Neue Intensivstation

"Das Gerät steht in der ersten Phase stationären und ambulanten PatientInnen des Klinikums zur Verfügung; in weiterer Folge können auch niedergelassene ÄrztInnen ihre Patientinnen und Patienten zu einer MRT-Untersuchung ans Klinikum Freistadt überweisen", sagt Gesundheitslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP).

Insgesamt werden im Rahmen des Masterplans rund 44 Millionen Euro investiert. Begonnen wurde mit dem Bau – und damit auch dem 550m² großen MRT-Bereich – im Mai 2025, die bauliche Fertigstellung des gesamten Zubaus ist für Winter 2027/28 vorgesehen.
Vorgesehen sind unter anderem eine neue Intensivstation, neue Operationssäle und ein tagesklinischer Bereich. Auf dem Dach wird ein Hubschrauberlandeplatz errichtet und im Bestandsgebäude werden die Radiologie, die Erstversorgungseinheit sowie die Ambulanzen für Anästhesie, Chirurgie und Orthopädie und Traumatologie adaptiert. Zudem werden Palliativbetten errichtet und die Sonderklasse Zimmer modernisiert.

MRT kein Ersatz für CT

"Eine MRT-Untersuchung ist kein Ersatz für eine CT-Untersuchung, sondern wird bei genau definierten Fragestellungen eingesetzt. Beispielsweise können MRT-Bilder Bindegewebe, Knorpel, Sehnen und Bänder besonders gut darstellen und werden daher z.B. bei Meniskus- oder Seitenbandverletzungen angefertigt. Die Onkologie wiederum nutzt die Magnetresonanztomographie z.B. für präzises Staging, da diese hilft festzustellen, ob bzw. wie weit ein Tumor in das umliegende Gewebe eingewachsen ist“, erklärt Primar Wolfgang Hörmann, Leiter der Radiologie am Klinikum Freistadt.

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