Blüten-Alarm

Chinese wollte im Casino mit Falschgeld zahlen

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Ein dreister Betrugsversuch mit Falschgeld konnte in einem bekannten Glücksspiel-Lokal - oe24-Infos zufolge dem Casino auf der Kärntner Straße in Wien - gestoppt werden.
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Wien. Der dreiste Betrugsversuch im  flog am Donnerstag durch die Aufmerksamkeit eines Mitarbeiters auf. Ein Chinese wollte die Jetons für den Roulette-Tisch mit drei gefälschten 50-Euro-Banknoten erwerben und wurde schließlich festgenommen.

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Eingang zum Casino Wien auf der Kärntner Straße. © oe24

Der Kriminalfall beschäftigt seit Donnerstag die Wiener Polizei und die hiesigen Justizbehörden. Der Verdächtige betrat das Casino auf der Kärntner Straße und begab sich zielstrebig zur Kassa, um dort Bargeld gegen Spiel-Jetons einzutauschen. Bei der Übergabe der Euro-Banknoten an das Personal schöpfte ein wachsamer Kassier jedoch sofort Verdacht. Ihm fielen Unstimmigkeiten an den Geldscheinen auf, die stark auf eine Fälschung hindeuteten.

Die Wiener Glücksspiel-Betriebe sind bekannt für ihre extrem strengen Sicherheitsstandards und modernste Prüfgeräte, weshalb gefälschte Banknoten an der Kassa fast keine Chance haben, unentdeckt zu bleiben. Der Angestellte reagierte absolut professionell: Er behielt die verdächtigen 50er ein und verständigte unverzüglich die Polizei, während der Verdächtige auf das Eintreffen der Beamten warten musste.

Mann hatte 30.000 Euro eingesteckt

Wenig später traf eine Funkstreife der Wiener Polizei im Casino ein. Die Beamten nahmen den Mann für die ersten Befragungen auf eine nahe gelegene Polizeiinspektion mit. Bei der dort durchgeführten Personendurchsuchung staunten die Polizisten nicht schlecht: Der Chinese hatte um die 30.000 Euro eingesteckt - wie viele Banknoten davon echt und wie viele Fak eind, ist noch unklar.

Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete zunächst bezüglich des Falschgelddelikts an, dass der Beschuldigte auf freiem Fuß angezeigt wird. Dennoch durfte er die Polizeiinspektion nicht als freier Mann verlassen. Die Ermittler leiteten nämlich im Zuge der Identitätsfeststellung auch routinemäßige Überprüfungen im Polizeiregister ein. Dabei stellte sich heraus, dass er widerrechtlich und ohne gültige Dokumente nach Österreich eingereist war. Daraufhin klickten für den Verdächtigen die Handschellen: Die Polizei nahm den Mann nun nach den Bestimmungen des Fremdenrechts fest.

In Österreich wird der Fund von Falschgeld extrem ernst genommen, da das Inumlaufbringen von nachgemachtem Geld ein schweres Verbrechen darstellt. Die österreichische Nationalbank und das Bundeskriminalamt arbeiten in solchen Fällen eng zusammen, um die Qualität der Fälschungen zu analysieren und mögliche Serien im europäischen Raum zu identifizieren.

Für den Beschuldigten hat der Vorfall doppelte Konsequenzen. Neben der strafrechtlichen Anzeige wegen des Verdachts der Geldfälschung und des schweren Betrugsversuchs droht ihm nun aufgrund der fremdenrechtlichen Festnahme ein schnelles Verfahren. Die Behörden prüfen derzeit die genauen Umstände seiner illegalen Einreise sowie seinen Aufenthaltsstatus im Schengenraum.

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