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Wie im Hinspiel folgte auf eine starke Rapid-Halbzeit ein enormer Abbau, wieder wurde eine Führung hergeschenkt. Doch alles der Reihe nach.
Zum ersten Mal richtig gefährlich in grün-weiß wurde es in Minute 9: Der Querpass im Strafraum von Tonni Adamsen wurde noch geblockt, sprang aber erneut zum Dänen, der nach einem starken Haken aber an Keeper Beau Reus scheiterte.
Die nächste Chance entstand wieder nach einem Adamsen-Pass, der irgendwie bis vor das Tor kam und dort zu einem Gestochere führte. Am Ende sprang er dem 31-Jährigen auf die Hand (23.).
Rapid belohnt sich nach Drangphase
Rapid nahm das Heft von Beginn an in die Hand, weshalb die Hearts lange nur mit Defensivarbeit beschäftigt waren. Folgerichtig gingen die Gastgeber in Führung.
Romeo Amane fand Yusuf Demir im Strafraum, dessen Pass wurde abgefälscht, aber kam dort genau vor die Füße von Ercan Kara, der nur mehr einschieben musste (34.). Als Reaktion gab es zumindest den ersten Abschluss der Schotten, Niklas Hedl war aber zur Stelle (37.). Ebenso wie in der letzten Aktion vor dem Pausentee (45.+4).
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Mit der steigenden Aggressivität der Hearts tat sich Rapid auch zunehmend schwerer, das eigene Spiel aufzuziehen. So musste Serge Raux-Yao in einem Rückwärtssprint zur Ecke klären (58.), als James Wilson allein auf Hedl zulief. Noch gefährlicher wurde es aber aus der daraus folgenden Ecke, hier klärte Torschütze Kara genau auf der Linie (59.)!
Hearts wachen plötzlich auf
Diesen Warnschuss verstand auch das Team von Johannes Hoff Thorup, die den Ball wieder besser unter Kontrolle bekamen, ohne aber selbst gefährlich zu werden.
Stattdessen ließen die Hearts den Sitzer liegen, als Tomas Magnusson nach einem Freistoß aus nächster Nähe am Tor vorbei köpfte (75.). Für den Isländer kam es noch bitterer, als er direkt danach seine zweite Gelbe Karte sah und vom Platz flog (76.).
Und dennoch schlug es noch ein. Einen scharfen Eckball auf die erste Stange beförderte Joker Pierre Landry Kabore per Brust zum 1:1 (79.) und das war durchaus verdient.
Unterzahl-Schotten schocken Rapid
Nun drängten die Wiener wieder auf die Führung, Raux-Yao traf die Stange, weil ein schottisches Bein dazwischen war (87.). Die Verlängerung konnten sie aber nicht verhindern.
Und die Hearts spielten beherzt, die Belohnung folgte aus dem Nichts: Nach einer Flanke stand Calvin Miller plötzlich frei und versenkte per Seitfallzieher (100.). Der anschließenden Krampf hinderte den Schotten bis zum Schluss an einem weiteren schnellen Schritt.
Cvetkovic rettet ins Elferschießen
Die Grün-Weißen versuchten gegen den tiefstehenden Gegner eine Lücke zu finden, taten sich aber schwer. Eine Minute vor dem vermeintlichen Schlusspfiff dann der Ausgleich! Joker Moulaye Haidara, der viel Schwung brachte, fand Nenad Cvetkovic (120.). Ein Krimi bis zum Schluss!
Obwohl Hoff Thorup keine Elfmeter trainieren ließ, waren sie nun gefragt. Haidara, gerade noch der Held, vergab als dritter SCR-Schütze den ersten Elfer. Auch der letzte Schotte vergab, doch auch Tilio und damit war Rapid raus.
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