Nächstes Drama in Australien
Nach Feuer und Flut: Invasion der Giftspinnen
Australien kommt weiter nicht zur Ruhe. Nach den Bränden der letzten Wochen werden zahlreiche Orte jetzt von Giftspinnen heimgesucht. In den letzten Tagen haben heftige Regenfälle zwar in Teilen Australiens die Löscheinsätze gegen die riesigen Buschfeuer begünstigt. Allerdings fielen in einigen Gebieten des Bundesstaates Queensland im Nordosten am Wochenende so große Niederschlagsmengen, dass Straßen und Autobahnen unter Wasser standen und die Behörden vor gefährlichen Springfluten warnten.
Spinnen-Invasion
In den betroffenen Gebieten an der Ostküste Australiens kamen zahlreiche Spinnen und Schlangen aus ihren Verstecken, darunter auch die giftige Trichternetzspinne. Experten warnen nun vor einer echten Invasion: Die derzeitigen Bedingungen seien perfekt für die Gliederfüßer.
Am Mittwoch teilte der australische Reptilienpark in Somersby im Bundesstaat New South Wales mit, dass die Spinnenaktivität in den letzten Tagen zugenommen habe.
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Tödlicher Biss
"Wegen des jüngsten Regens und der heißen Tage, die wir jetzt erleben, werden sich Trichternetzspinnen in Bewegung setzen", sagte Parksprecher Daniel Rumsey in einem Facebook-Video. "Trichternetzspinnen sind eine der gefährlichsten Spinnen auf dem Planeten, und wir müssen sie sehr ernst nehmen."
Der Biss der Trichternetzspinne kann auch für den Menschen eine erhebliche Gefahr darstellen. Das Gift kann tödlich sein, allerdings gibt es seit 1981 keinen dokumentierten Todesfall mehr.
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