Anti-Islam-Politik

Winter hört als Grazer FPÖ-Chefin auf

susannewinter
© Lisi Niesner/TZ ÖSTERREICH

Die Nationalratsabgeordnete will sich in Zukunft vermehrt als "Menschenrechtlerin für Österreicher" gegen die "Islam- und Zuwanderungsproblematik" stark machen.

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Die bisherige Grazer Stadtparteiobfrau und Nationalratsabgeordnete Susanne Winter ist am Stadtparteitag am Mittwoch nicht mehr als Kandidatin angetreten. "Zu diesem Entschluss bin ich nach reiflicher Überlegung gekommen. Auch unter Berücksichtigung von Parteiinteressen lege ich die Funktion in neue Hände übergeben", so Winter.

Urteil in 1. Instanz wegen Verhetzung
Sie werde sich auf die Bundesebene konzentrieren, so die Nationalratsabgeordnete. Mit der bevorstehenden Berufungsverhandlung wegen Verhetzung und Herabwürdigung religiöser Lehren habe diese schon länger getroffene Entscheidung nichts zu tun. "Wenn man den Bürgermeistersessel anstrebt, muss man den Kandidaten rechtzeitig mit dem entsprechenden Hintergrund ausstatten", begründet Winter den "logischen" Wechsel.

Sie hatte sich nach ihrer Wahl in den Nationalrat aus der Stadtregierung verabschiedet. Ihr Nachfolger im Stadtsenat, der Bank-Prokurist und politische Quereinsteiger Mario Eustacchio, sollte nun auch die Stadtpartei übernehmen.

"Menschenrechtlerin für Österreicher"
"Die Zeit ist reif, die Islam- und Zuwanderungsproblematik in Österreich und Europa stärker zu thematisieren und der Appeasement-Politik von Rot, Schwarz und Grün auf Bundesebene entgegenzutreten. Missstände wie Zwangsverheiratungen, Zwangsbeschneidungen und die Unterdrückung von Frauen und Kindern wie sie auch in unserem Land vorkommen, verlangen klare Worte und klare Positionen. Ich sehe mich daher auch als Menschenrechtlerin für alle Österreicher", begründet die Nationalratsabgeordnete ihre Entscheidung.

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