Grüne & SPÖ: Notquartiere fehlen

Auch Mahü verkommt zum Alko-Hotspot

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Anrainer schlagen Alarm: Zu viele Betrunkene, Bettler und Abfall. Polizei patrouilliert.
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Mariahilf/Neubau. Falcos Hit „Ganz Wien“ ist aktueller denn je: „Wien ist so herrlich hin, hin, hin.“

Grund: Nicht nur die Kärntner Straße (ÖSTERREICH berichtete), auch die Mariahilfer Straße (Mahü), Österreichs größte Einkaufsstraße, die entlang der Bezirke Neubau und Mariahilf verläuft, sorgt für Negativ-Schlagzeilen: Besorgniserregende Bilder zeigen Suchtkranke, wie sie sich auf der Mahü tummeln, diese vermüllen und Sitzmöglichkeiten okkupieren. Wenig übrig von der einst so urbanen, modernen Begegnungszone. Beschwerden der Anrainer über Vermüllung häufen sich. Laut MA 48 wird „die Mahü grundsätzlich täglich gereinigt. Sogar nachts wird Müll beseitigt.“

Auch Mahü verkommt zum Alko-Hotspot
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Kontrollen. Ein Polizeisprecher teilte mit: „Streifen patrouillieren auf der Mahü. Bei Übertretungen wie Lärmerregung oder mutwilliger Verschmutzung greifen wir ein.“ Bezirksvorsteher von Neubau Markus Reiter (Grüne) und Bezirksvorsteher von Mariahilf Markus Rumelhart (SP) unisono: „Notquartiere fehlen.“

Auch Mahü verkommt zum Alko-Hotspot
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Problem. Laut Reiter hätten die meist aus Osteuropa stammenden Personen keinen Anspruch auf europäische Sozialvereinbarungen: „Das Winterpaket schafft im Winter mehr Notquartiere, damit Menschen nicht erfrieren. Wegen der Corona-Pandemie wurden sie verlängert. Nun beendet.“ Diese Personen weichen nun auf die Mahü aus.

(laa)

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