Kapfenstein

Brüder lagerten Tausende Böller

Brüder lagerten Tausende Böller
© apa
Polizei stellte 4.000-6.000 Knallkörper sicher.
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Nach der Explosion in Kapfenstein im Bezirk Südoststeiermark hat der Entschärfungsdienst am Mittwoch seine Arbeit abgeschlossen: "Die Unglücksstelle ist gesichert und kann nun von der Tatortgruppe betreten werden", erklärte Polizeisprecher Maximilian Ulrich. Die gefundenen Leichenteile wurden obduziert und konnten eindeutig dem Vater und seinem 29-jährigen Sohn zugeordnet werden.

Sprengstoff-Spezialisten suchen Ursprung der Detonation
Nach der Freigabe durch die Sprengstoff-Spezialisten haben die Ermittler die Suche nach dem Ausgangspunkt der Detonation aufgenommen. Es sei entscheidend, wo genau es in dem Gebäude zur Explosion kam und was dort gelegen oder gestanden ist. Weitere Spuren werden dann dort gesucht werden. Die Tatortgruppe will bis Freitag die Dokumentation am Gelände abgeschlossen haben, danach könnte die Unglücksstelle für die Aufräum- und Abbrucharbeiten freigegeben werden, so Ulrich.

Brüder lagerten Tausende Böller
© oe24

Die beiden Männer starben bei einer riesigen Explosion. Vom Gebäude, in dem sie sich befanden, blieb nichts übrig. Der Feuerball war kilometerweit zu sehen. Fenster im Umkreis von 500 Metern barsten, Trümmer und Leichenteile verteilten sich in der Umgebung. Bruder Thomas (33) entging der Detonation nur mit Glück: Er war ­gerade in einem Nebengebäude, wurde leicht verletzt. Fußball-Fan Bernhard hinterlässt einen Sohn. Die südoststeirische Kleinstadt Kapfenstein steht unter Schock.

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