Koalitionspläne

Gutes Neues für Mamis?

Mutter
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Mit der neuen Regierung warten auch Neuerungen auf Mütter und Familien. 
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Nur knapp zwei Seiten umfasst das Programm der frisch angelobten Regierung zum Thema Frauenpolitik, viel Konkretes findet sich darin nicht. Dafür hat sich Türkis-Blau jede Menge Verbesserungen für Familien auf die Fahnen geheftet – vor allem der neue Familienbonus von 1.500 Euro pro Kind gilt als Prestigeprojekt der Koalition. Auf die ­Kritik, dass Alleinerzieherinnen von dem Steuerzuckerl ausgeschlossen seien, weil sie im Regelfall zu wenigen verdienen, reagierten ÖVP und FPÖ prompt. Diese sollen nun via Negativsteuer entlastet werden. Dafür könnten jetzt Einbußen bei familienpolitischen Geldleistungen drohen, denn diese sollen an bestimmte Bedingungen, wie Schulbesuch, gekoppelt werden.

Schulen. Auch im Bildungsbereich soll sich einiges ändern, bzw. so werden wie vorher. So will Türkis-Blau die Noten in der Volksschule sowie die Studiengebühren wieder einführen. MADONNA verrät, worauf sich Mütter vorbereiten sollten.

Kinderbetreuung

Zweites Jahr für alle, die es brauchen

Angebot. Im Programm steht auch der weitere Ausbau eines qualitätsvollen Kinderbetreuungsangebots, auch im Hinblick auf Öffnungszeiten. Erarbeiten will man einen bundesweit geltenden Qualitätsrahmen. Eher vage gehalten ist eine mögliche Senkung der Anzahl der Kinder pro Betreuungsperson: Die Gruppengrößen ­sollen analysiert und weiterentwickelt werden.
Zweites verpflichtendes Kindergartenjahr. Ebenfalls realisiert werden soll das von der Vorgängerregierung zwar geplante, aber nicht verwirklichte zweite verpflichtende Kindergartenjahr – für Kinder mit Sprachproblemen bzw. mit anderen Auffälligkeiten.
Sprachkompetenz fördern. Im Kindergarten soll es, wie schon jetzt, Sprachstandfeststellungen geben – wer es benötigt, soll verbindlich Sprachförderung erhalten. Kindergärten sollen außerdem einen „verbindlichen Wertekanon“ erhalten.


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