US-Fluglinie Virgin America startet Börsengang
Virgin America beschreibt sich selbst als "Premium-Billigflieger". Die Airline betreibt eine Flotte von 53 Airbus-Mittelstreckenjets A320 und fliegt 22 Flughäfen an. Die Gesellschaft ist besonders auf junge Leute zugeschnitten. Die Mitarbeiter sind betont locker, die Innenraumbeleuchtung der Flieger ist pink und lila, die Passagiere können über die Bildschirme in den Kopfstützen miteinander chatten.
Medien hatten schon länger über den Sprung aufs Parkett spekuliert. Mit dem frischen Geld der Anleger wolle Virgin America ihre Flotte in den kommenden Jahren auf knapp 100 Maschinen nahezu verdoppeln, schrieb die "Financial Times" im Februar. Im vergangenen Jahr flog Virgin America mit 6,3 Millionen Fluggästen einen Umsatz von 1,4 Mrd. Dollar ein und erzielte nach jahrelangen Verlusten einen Gewinn von unterm Strich 10 Mio. Dollar.
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