Sportlich Tabellenführer, wirtschaftlich im Minus. Rapid hat das Geschäftsjahr 2025/26 mit einem Verlust von 5,823 Millionen Euro abgeschlossen - oe24 berichtete. Eine Zahl, die angesichts des aktuellen Höhenflugs der Hütteldorfer aufhorchen lässt. Sportchef Markus Katzer verteidigte am Freitag die Entscheidung, für den sportlichen Erfolg ein Millionenminus in Kauf zu nehmen.
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Katzer: »Bewusste Entscheidung von uns«
"Es war eine bewusste Entscheidung von uns, weil wir kurzfristig wirtschaftlich das Budget nicht optimieren wollten, sondern der sportliche Erfolg und auch der langfristige Kaderwert im Vordergrund waren", erklärte Katzer.
Rapid setzte damit auf Investitionen in die sportliche Entwicklung, statt das Geschäftsjahr um jeden Preis mit einer ausgeglichenen Bilanz abzuschließen.
Dass die Strategie zumindest auf dem Platz derzeit aufgeht, zeigt die Tabelle. Rapid führt die Bundesliga an und hat nach zehn Runden neun Siege auf dem Konto.
Rapid will wieder schwarze Zahlen schreiben
Trotz des Verlusts verfügt der Verein weiterhin über Eigenkapital von knapp über 15,8 Millionen Euro. Ein finanzielles Polster, das den Hütteldorfern Spielraum lässt, aber nicht mit frei verfügbarem Geld gleichzusetzen ist.
Katzer stellte zugleich klar, dass der Klub nicht dauerhaft Verluste schreiben will.
"Klar ist es das Ziel, dass man nicht jedes Jahr ein Minus macht, aber das Wichtigste ist der Fokus auf den sportlichen Erfolg. Der Plan muss sein, dass wir immer eine schwarze Null schreiben", erklärte der Sportchef.
Ein Minus in dieser Größenordnung soll nach den Plänen des Vereins eine Ausnahme bleiben.
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