2:2 in Istanbul:

Fenerbahçe vergibt Heimsieg: Prager Spät-Schock in der 90. Minute!

Zwei Fußballspieler kämpfen während eines Spiels um den Ball auf dem Spielfeld.
© APA/AFP/OZAN KOSE
Bitterer Abend für Fenerbahçe Istanbul in der Champions League: Trotz blitzschneller 2:0-Führung und Treffer von Mason Greenwood reichte es für die Türken gegen Slavia Prag nur zu einem 2:2.
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In der Königsklasse trafen im Stadionspektakel von Istanbul mit Fenerbahçe SK und Slavia Prag zwei Tabellennachbarn aufeinander. Das Team aus der Süper Lig erwischte vor heimischem Publikum einen absolut traumhaften Start und riss die Spielkontrolle sofort an sich. Bereits in der 4. Minute zog Oguz Aydin von halbrechts nach innen und zimmerte das Leder unhaltbar per Linksschuss in den Winkel zur 1:0-Führung für die Hausherren.

Doppelschlag durch Greenwood – Guendouzi patzt böse

Fenerbahçe setzte direkt nach und schockte die Gäste aus Tschechien nur wenige Minuten später erneut: Nach präziser Vorarbeit von Nelson Semedo kombinierte sich Istanbul glänzend durch, ehe Mason Greenwood frei im Strafraum auftauchte und eiskalt zum 2:0 vollendete (11.). Prag fand bis dahin kaum statt, kam jedoch durch ein Geschenk der Türken zurück ins Spiel. Nach einem kapitalen Fehlpass von Mattéo Guendouzi spritzte Lukas Provod dazwischen und schob mühelos zum 2:1-Anschlusstreffer ein (15.).

Prager Spät-Schock besiegelt bitteres Remis

Pavel Kacor jubelt mit erhobenen Händen im schwarz-roten Trikot von Slavia Prag mit seinen Teamkollegen auf dem Spielfeld.
Später Schock im Hexenkessel von Istanbul: Die Profis von Slavia Prag bejubeln den späten Treffer zum 2:2-Ausgleich durch Pavel Kacor im heutigen Champions-League-Match gegen Fenerbahçe SK. Nach einer 2:0-Führung für die Hausherren retteten die Tschechen dank Kacors Tor in der 90. Minute noch einen hart erkämpften Punkt an der Bosporus-Küste. © APA/AFP/YASIN AKGUL

Im zweiten Durchgang entwickelte sich ein umkämpftes Duell, in dem Fener die Prager weitgehend vom eigenen Gehäuse fernhielt und durch Dorgeles Nene die Riesenchance auf die Entscheidung verpasste (64.). Als alles bereits nach einem Heimsieg für die Mannschaft von der Bosporus-Küste aussah, schlug Slavia in der 90. Minute eiskalt zu: Der bärenstarke Ayaosi tankte sich auf dem rechten Flügel durch und bediente Pavel Kacor, der per langem Bein zum 2:2-Endstand vollstreckte.

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